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Liebe Leserinnen und Leser,

Etwa 500 Tage zogen seit Mai 2019 ins Land, bis Anfang des Monats Oktober endlich eine neue Föderalregierung eingesetzt und ein Regierungsabkommen unterzeichnet werden konnte. Inzwischen hat mit Elisabeth Degryse eine neue, starke Persönlichkeit die Position der Vize-Präsidentin der CKK angetreten. Ich möchte Ihnen das Interview mit unserer neuen Führungspersönlichkeit, das Sie auf Seite 4 und 5 der vorliegenden Ausgabe finden, ganz besonders ans Herz legen.

Elisabeth Degryse und Ihr Stab haben die Regierungserklärung von Premierminister Alexander De Croo analysiert. Den gezogenen Schlussfolgerungen möchte ich mich an dieser Stelle kurz widmen und mich ihnen anschließen, denn es werden endlich Herausforderungen angegangen, die auch die ostbelgische CKK – zuletzt im Memorandum zu den Wahlen 2019 – als prioritär erachtet.

„Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit“ lautet eines unserer Leitmotive. Wer demnach die persönliche Gesundheit und das Wohlbefinden in den Mittelpunkt seiner Bestrebungen stellt, ist physisch wie mental belastbarer, ist aktiver Bestandteil des Sozialgefüges und demnach seltener krank. Dieses ganzheitliche Verständnis von Gesundheit teilt auch die neue Föderalregierung und hält es demzufolge im Abkommen fest.

Konkret wird das Gesundheitsbudget ab 2022 jährlich um 2,5 Prozent steigen; zusätzliche Mittel für die psychische Gesundheitsversorgung und für die Präventionsarbeit – hier leistet die CKK mit ihren Angeboten seit vielen Jahren Pionierarbeit – sowie die Förderung eines gesunden Lebensumfelds, sind nur einige der Ziele, die wir ausdrücklich begrüßen.

Wie es Elisabeth Degryse auf föderaler Ebene tut, möchte ich die Gelegenheit nutzen, den politisch Verantwortlichen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft die Krankenkassen als zuverlässige und glaubwürdige Ansprechpartner in gesundheitlichen Fragen ans Herz zu legen. Denn in Anbetracht der Tatsache, dass auch die DG-Regierung künftig verstärkt in die mentale Gesundheit investieren möchte, sind wir als unverzichtbarer Akteur im Bereich der Gesundheitsversorgung und anhand der bestehenden Konzertierungsplattformen mehr denn je gewillt, unser langjähriges Fachwissen in den Dienst der Menschen und der Politik zu stellen.

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

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