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SOZIALES

Helfer, Unterstützer und Teams gesucht!

Vom 29. bis 30. Juni organisiert die Stiftung gegen Krebs den „Lauf für das Leben“, ein festliches Event auf dem Kmile- Gelände (Schönefeld) in Eupen. Ziel ist es, Spendengelder zugunsten des Kampfes gegen den Krebs zu sammeln. Erfahren Sie hier mehr über das 24- Stunden-Projekt und wie auch Sie sich einbringen können!

Ursprung

Die belgische Stiftung gegen Krebs richtet dieses Jahr zum 1. Mal den „Lauf für das Leben“ („le relais pour la vie“) in Eupen aus. Belgienweit findet der Lauf bereits in über 32 Städten statt und weltweit findet er ebenfalls zunehmend mehr Anhänger.

Im Jahre 1985 organisierte Dr. Gordy Klatt, ein Darmchirurg, den ersten „Relay for Life“ in Tacoma (Washington, USA). Während 24 Stunden lief er Runde um Runde auf der Piste mit dem Ziel, Geld für die American Cancer Society zu sammeln.

Mehr als 30 Jahre später findet „Relais pour la vie“ in mehr als 20 Ländern außerhalb der USA (Frankreich, Niederlande, Irland, Luxemburg, Südafrika, Neuseeland…) statt. Auf diese Art bringen sich weltweit Millionen Ehrenamtliche für den Kampf gegen Krebs ein.

Wie kann ich helfen?

Gesucht werden:

  • Personen, die bereit sind, sich 24 Stunden gegen den Krebs zu mobilisieren und ein Team zu bilden. Ein Team besteht idealerweise aus 20 oder mehr Personen. Da es an diesen beiden Tagen ganz besonders um die Solidarität geht, gibt es nicht viele Regeln zu beherzigen, außer, dass von jedem Team immer mindestens eine Person auf der Bahn, d.h. in Bewegung sein sollte. Natürlich ist das Event kein sportlicher Wettkampf! Die 24 Stunden symbolisieren vielmehr den Kampf, den Betroffene und Angehörige zu jedem Augenblick gegen die Krankheit führen. Gleichzeitig sollte ein Team idealerweise einen Stand organisieren. Hier ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Es können Getränke, Selbstgebackenes oder Gekochtes, Bastelsachen, Handarbeit usw. verkauft werden. Ateliers für diverse Kinderanimation (Kinderschminken, Zaubereien, usw.) sind ebenfalls willkommen.
  • Unternehmen, die ein Team bilden möchten und auf diese Art und Weise das Projekt unterstützen möchten.
  • „Kämpfer“: Menschen, die den Krebs besiegt haben, oder die gerade dabei sind ihn zu bekämpfen, sind während des Events die Ehrengäste. Sie sind herzlich eingeladen, an der feierlichen Eröffnung, der „Kerzenzeremonie“ und/oder der Schlusszeremonie teilzunehmen.
  • Personen, die einer Tanz-oder Ballettgruppe, einer Band, einem Musikverein, einer Jugendgruppe oder sonstigem angehören und die mit ihrer Kreativität für Unterhaltung sorgen und zum Rahmenprogramm auf der Bühne beitragen.
  • Personen, die sich bei sonstigen Aufgaben einbringen möchten, wie beispielsweise als Parkwächter, beim Auf- und Abbau, usw.
  • Auch Einzelpersonen, die sich gerne engagieren möchten, können sich am Tag selbst vor Ort einschreiben und sich einem Team anschließen und nach Belieben Runden gehen, bzw. laufen.

Was passiert mit den Spendengeldern?

Die Einschreibegebühr pro Person, (ob Einzelperson, als Mitglied eines Teams oder als Unternehmen) beträgt 10,00€.

Die eingenommenen Gelder fließen integral in die Verfolgung der Ziele der Stiftung gegen Krebs:

  • die wissenschaftliche Forschung,
  • die Förderung eines gesunden Lebensstils und
  • die soziale Begleitung von Krebspatienten und deren Angehörigen

Kontaktpersonen:

  • Jacqueline Jost – Präsidentin des Laufs für das Leben Eupen : 0470/ 59. 69. 13 oder eupen@lauffurdasleben.be
  • Philippe Lejeune – Regionalkoordinator Stiftung gegen Krebs : 0492/ 97.93.28 oder plejeune@fondationcontrelecancer.be
  • Adrienne Leffin – Verantwortliche für Kommunikation : adrienneleffin@hotmail.com

Weitere Infos:

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Der Wahlmarathon ist Geschichte. In selbige wird der Urnengang 2019 in der Deutschsprachigen Gemeinschaft wohl kaum eingehen: Denn trotz Mandatsverschiebungen sowohl in der bisherigen Mehrheit (PFF -1) als auch in der Opposition (Vivant +1, Ecolo +1, CSP -1) wird die seit 2004 aus ProDG, PFF und SP bestehende Mehrheit ihre Arbeit mit 13 von 25 Sitzen fortführen. Wir hoffen, dass die im Rahmen unseres Memorandums formulierte Forderung nach einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Politik und Krankenkassen Gehör findet und wir als maßgeblicher Akteur künftig wieder stärker in die Entwicklung des Gesundheitssektors eingebunden werden.

Dass die Vertretung der Interessen unserer Mitglieder eine der Stärken der CKK ist, wird von der Unterstützung, die die Bevölkerung gegenüber den von Autonomieverlust betroffenen Personen und den pflegenden Angehörigen entgegenbringt, untermauert: Zwischen dem 29. April und dem 17. Mai unterzeichneten mehr als 35 000 französisch- und deutschsprachige Belgier – darunter über 1 200 aus Ostbelgien – die Petition „Mehr Rechte für pflegende Angehörige“. Die Unterschriften wurden am 21. Mai an die föderale Gesundheitsministerin Maggie De Block überreicht – inklusive unserer Forderungen nach unter anderem ausreichenden Ersatzeinkommen, Sozialtarifen und Zeitkrediten.

Die CKK fordert nicht nur, sondern bietet auch Unterstützung, wie Sie dieser Ausgabe des Miteinander entnehmen können: Im Interview stellen wir die neu geschaffene Funktion des Autonomie-Beraters vor, die von nun an die zentrale Anlaufstelle für von Autonomieverlust betroffene Personen und pflegende Angehörige darstellt. Anschließend gehen wir auf das umfangreiche Angebot an maßgeschneiderten Dienstleistungen, das die CKK der Zielgruppe bietet, ein. Sie sehen: wie auch immer sich der Bedarf im Gesundheitsbereich entwickelt, die CKK ist und bleibt an Ihrer Seite.

Christian Maréchal
Direktionsmitglied der CKK

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