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GESUNDHEIT

Bei der CKK können Sie ein krankes Kind ab dem dritten Monat nach der Geburt und bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr zu Hause betreuen lassen. Diese Dienstleistung gewährt die Christliche Krankenkasse in Zusammenarbeit mit der Familienhilfe VoG.

Das Angebot ist für Mitglieder und Nicht-Mitglieder zugänglich, als Mitglied der Christlichen Krankenkasse jedoch genießen Sie den Vorteil einer kostenlosen Betreuung kranker Kinder während 10 Tagen pro Jahr und pro Kind. Über diese 10 Tage hinaus haben CKK-Mitglieder Anspruch auf einen Vorzugspreis von 12 Euro pro Tag für einen unbegrenzten Zeitraum. Die Rückerstattung erfolgt auf Vorlage eines ärztlichen Attests.

Während der Betreuung gewährleisten die Mitarbeiterinnen der Familienhilfe die Aufsicht und Pflege des kranken Kindes. Sie beobachten seinen Gesundheitszustand und leiten, falls notwendig, Maßnahmen ein. Sie bereiten eine Mahlzeit zu, überwachen die durch den Arzt verordnete Medikamenteneinnahme und respektieren die erzieherischen Wertevorstellungen der Eltern.

Eine Voranmeldung bei der Familienhilfe ist möglich, aber nicht verpflichtend. Die Anlaufstelle der Familienhilfe ist wochentags von 8 bis 17 Uhr unter 087/59 07 80 erreichbar, die Betreuung kranker Kinder wird von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr während maximal 9 Stunden gewährleistet und erfolgt (je nach Personaldecke) innerhalb von maximal 24 Stunden. Andernfalls zahlt die CKK 25 Euro pro Tag während maximal zehn Tagen pro Jahr für einen Kinderbetreuungsdienst.

Die Dienstleistung der Familienhilfe kann während höchstens fünf aufeinanderfolgenden Tagen beansprucht werden und gilt für das gesamte Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Für weitere Informationen stehen Ihnen die Kundenberater der CKK und die Mitarbeiter der Familienhilfe gerne zur Verfügung.

Mehr Infos unter: ckk-mc.be/betreuung-kranker-kinder

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Edito

Liebe Leserinnen und Leser,

Ein Bote geht von Bord – kein „Götterbote“, wie es die Namensverwandtschaft zur griechischen Sagengestalt Hermes suggerieren könnte – aber ein Bote der Verständigung zwischen Völkern und der Vermittlung demokratischer Grundwerte: Jean Hermesse, vormaliger National- und seit 2007 Generalsekretär der Christlichen Krankenkasse, wurde im Sommer in den Ruhestand verabschiedet.

Seit meiner eigenen Wahl zur Vorsitzenden der Christlichen Krankenkasse in Ostbelgien stand ich in stetigem Austausch mit Jean Hermesse und kann ihm aus eigener Erfahrung ein offenes Ohr und ein tiefgreifendes Verständnis für die Belange der deutschsprachigen Mitglieder der CKK attestieren. Er hat den deutschsprachigen Zweig der Christlichen Krankenkasse stets als Partner auf Augenhöhe erachtet – eine Sichtweise, die selbst im Mehrvölkerstaat Belgien keine Selbstverständlichkeit darstellt. Jean Hermesse hat sich auch immer dafür eingesetzt, dass innerhalb des belgischen Gesundheitswesens nicht die geschäftlichen, sondern menschliche und gesellschaftliche Interessen an erster Stelle stehen, und sich gegen eine Zwei-Klassen-Medizin ausgesprochen.

Als Präsidentin der CKK werde ich sein Engagement und seine umfassenden Kenntnisse vermissen, als Wegbegleiterin wünsche ich ihm ganz einfach einen schönen, wohlverdienten Ruhestand.

Seiner Nachfolgerin, der in administrativen wie in repräsentativen Aufgaben bewanderten wie begabten Elisabeth Degryse, wünsche ich viel Erfolg bei der Ausführung ihrer anspruchsvollen Aufgabe – und ein ebenso glückliches Händ chen wenn es darum geht, die Belange auch der deutschsprachigen Belgier nicht aus den Augen zu verlieren.

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

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