ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
Aktuelles
Mehr Infos
Downloads
Artikel als PDF
Download PDF Druckoptimierte Version
GESUNDHEIT

Bei der CKK können Sie ein krankes Kind ab dem dritten Monat nach der Geburt und bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr zu Hause betreuen lassen. Diese Dienstleistung gewährt die Christliche Krankenkasse in Zusammenarbeit mit der Familienhilfe VoG.

Das Angebot ist für Mitglieder und Nicht-Mitglieder zugänglich, als Mitglied der Christlichen Krankenkasse jedoch genießen Sie den Vorteil einer kostenlosen Betreuung kranker Kinder während 10 Tagen pro Jahr und pro Kind. Über diese 10 Tage hinaus haben CKK-Mitglieder Anspruch auf einen Vorzugspreis von 12 Euro pro Tag für einen unbegrenzten Zeitraum. Die Rückerstattung erfolgt auf Vorlage eines ärztlichen Attests.

Während der Betreuung gewährleisten die Mitarbeiterinnen der Familienhilfe die Aufsicht und Pflege des kranken Kindes. Sie beobachten seinen Gesundheitszustand und leiten, falls notwendig, Maßnahmen ein. Sie bereiten eine Mahlzeit zu, überwachen die durch den Arzt verordnete Medikamenteneinnahme und respektieren die erzieherischen Wertevorstellungen der Eltern.

Eine Voranmeldung bei der Familienhilfe ist möglich, aber nicht verpflichtend. Die Anlaufstelle der Familienhilfe ist wochentags von 8 bis 17 Uhr unter 087/59 07 80 erreichbar, die Betreuung kranker Kinder wird von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr während maximal 9 Stunden gewährleistet und erfolgt (je nach Personaldecke) innerhalb von maximal 24 Stunden. Andernfalls zahlt die CKK 25 Euro pro Tag während maximal zehn Tagen pro Jahr für einen Kinderbetreuungsdienst.

Die Dienstleistung der Familienhilfe kann während höchstens fünf aufeinanderfolgenden Tagen beansprucht werden und gilt für das gesamte Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Für weitere Informationen stehen Ihnen die Kundenberater der CKK und die Mitarbeiter der Familienhilfe gerne zur Verfügung.

Mehr Infos unter: ckk-mc.be/betreuung-kranker-kinder

Teilen

Edito

Geben Sie sich die Ehre!

Liebe Leserinnen und Leser,

Während im November der Einzelhandel anhand von Aktionstagen wie dem „Black Friday“ jegliche Anstrengung unternahm, den Individualkonsum zu fördern und damit Umsätze zu generieren, ist der vorweihnachtliche Dezember (noch) von mehr Zwischenmenschlichkeit geprägt. Ein wichtiges Datum war diesbezüglich der internationale Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember, dem die CKK eine Studie vorausschickte, um die Wechselwirkung zwischen der Ausübung einer gemeinnützigen Tätigkeit und dem individuellen – sowohl subjektiv wahrnehmbaren als auch objektiv messbaren – Wohlbefinden zu ergründen.

Diese Studie wurde in enger Zusammenarbeit mit den französischsprachigen und flämischen Bewegungen der CKK und der psychologischen Fakultät der Katholischen Universität Löwen erstellt: Die Analyse der Resultate und unseren Standpunkt finden Sie auf Seite 6 und 7 der vorliegenden Ausgabe. Zusammengefasst darf und möchte ich an dieser Stelle betonen, dass sich die CKK in ihrer traditionellen Herangehensweise, der Gemeinnützigkeit viel Platz einzuräumen, bestätigt sieht: Ehrenamt hält gesund! Denn wer anderen „etwas gibt“, der bekommt auch „etwas zurück“ – auch und vor allen Dingen ohne finanziellen oder materiellen Anreiz.

Das Ehrenamt ermöglicht es, soziale Bindungen einzugehen, stärkt das Selbstwertgefühl und schafft Raum, die eigenen Überzeugungen umzusetzen. Der Ehrenamtler erhält Wertschätzung und kann auf die Unterstützung des Netzwerks, dem er durch seine Tätigkeit angehört, zählen. Die Summe dieser Teil ergibt die ideale Grundlage dafür, sich wohl zu fühlen: Ehrenamtler attestieren sich selbst eine gute Gesundheit; laut Statistik gehen sie weniger häufig zum Arzt und konsumieren weniger Medikamente.

Das Ehrenamt ist Bestandteil der DNA der Christlichen Krankenkasse und wird von unseren Werten wie Solidarität, Zwischenmenschlichkeit und Gerechtigkeit wie auch von unserer täglichen Arbeit gleichermaßen getragen. Daher möchte ich Sie dazu einladen, sich etwas eingehender mit den Angeboten unserer Bewegungen Ocarina, Alteo und die Eiche zu beschäftigen und dem Ehrenamt eine Chance zu geben: Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Gesundheit wird es eine Ehre sein!

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

Archiv: Online-Ausgaben