ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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EDITO

Am Samstag, den 29. Juni, organisieren die Christliche Krankenkasse (CKK), die Christliche Gewerkschaft (CSC) und die Christliche Arbeiterbewegung (CAB) gemeinsam und zum dritten Mal die folkloristische Veranstaltung Afric@fonck, bei der die Kultur, die Lebensart und die Musik des afrikanischen Kontinentes im Mittelpunkt stehen. Auf dem Programm in und außerhalb der Kaserne Fonck (Rue Ransonnet 2, 4020 Lüttich) im Stadtteil Outremeuse stehen ab 13 Uhr Konzerte, Tänze, Percussion, afrikanische Küche, Haarflechtateliers, Gesellschaftsspiele, Märchen, Erzählungen und Animationen für Groß und Klein. Der Eintritt ist frei.

Bereits seit geraumer Zeit pflegen die CKK und die CSC eine enge Partnerschaft mit Vereinigungen aus dem westafrikanischen Staat Burkina Faso. Mit der dritten Auflage von Afric@fonck möchten die Veranstalter zum einen diese regelmäßige Zusammenarbeit bekannter und zum anderen die hiesige Bevölkerung mit der Lebensart, den Traditionen, aber auch der aktuellen Situation vor Ort im Partnerland vertraut machen.

Programm für Groß und Klein

Im Konferenzbereich folgt auf die offizielle Eröffnung um 13 Uhr ab 13.30 Uhr die Ausstrahlung der Dokumentation „Mission mixe à Ouaga“ mit anschließender Debatte. Um 15.30 Uhr steht ein Konzert des Balaphon-Spielers Rima Lam auf dem Programm. An anderer Stelle können die Besucher ab 13.30 Uhr unter anderem afrikanische Küche und Rhythmen entdecken, Jugend & Gesundheit veranstaltet Spiele für die ganze Familie. Im „Dorf der Vereinigungen“ präsentieren sich derweil mehr als 20 Organisationen aus Burkina Faso und anderen afrikanischen Staaten – darunter „Autre Terre“, „Miel Maya Honing“, „Terroirs d’Afrique“ und „Collaboration sans frontière“ – anhand von Fotoausstellungen, Workshops und Gesellschaftsspielen.

Um 18.30 Uhr spielt die Lamogoya Afro Jazz Band auf, bevor die Burkina Belgium Band ab 20 Uhr den Abend beschließt.

Herzliche Einladung an alle, weitere Informationen hier

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Edito

Liebe Leserinnen und Leser,

Ein Bote geht von Bord – kein „Götterbote“, wie es die Namensverwandtschaft zur griechischen Sagengestalt Hermes suggerieren könnte – aber ein Bote der Verständigung zwischen Völkern und der Vermittlung demokratischer Grundwerte: Jean Hermesse, vormaliger National- und seit 2007 Generalsekretär der Christlichen Krankenkasse, wurde im Sommer in den Ruhestand verabschiedet.

Seit meiner eigenen Wahl zur Vorsitzenden der Christlichen Krankenkasse in Ostbelgien stand ich in stetigem Austausch mit Jean Hermesse und kann ihm aus eigener Erfahrung ein offenes Ohr und ein tiefgreifendes Verständnis für die Belange der deutschsprachigen Mitglieder der CKK attestieren. Er hat den deutschsprachigen Zweig der Christlichen Krankenkasse stets als Partner auf Augenhöhe erachtet – eine Sichtweise, die selbst im Mehrvölkerstaat Belgien keine Selbstverständlichkeit darstellt. Jean Hermesse hat sich auch immer dafür eingesetzt, dass innerhalb des belgischen Gesundheitswesens nicht die geschäftlichen, sondern menschliche und gesellschaftliche Interessen an erster Stelle stehen, und sich gegen eine Zwei-Klassen-Medizin ausgesprochen.

Als Präsidentin der CKK werde ich sein Engagement und seine umfassenden Kenntnisse vermissen, als Wegbegleiterin wünsche ich ihm ganz einfach einen schönen, wohlverdienten Ruhestand.

Seiner Nachfolgerin, der in administrativen wie in repräsentativen Aufgaben bewanderten wie begabten Elisabeth Degryse, wünsche ich viel Erfolg bei der Ausführung ihrer anspruchsvollen Aufgabe – und ein ebenso glückliches Händ chen wenn es darum geht, die Belange auch der deutschsprachigen Belgier nicht aus den Augen zu verlieren.

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

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