ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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Bei der Jobbörse Talentum 2019, die am Freitag, den 25. Oktober von 10 bis 17 Uhr und am Samstag, den 26. Oktober, von 12 bis 15 Uhr im Robert Schumann-Institut in Eupen stattfindet, präsentiert sich die CKK Berufseinsteigern und -umsteigern.

Interessenten werden erfahren, dass die Christliche Krankenkasse weit mehr ist als ein Rückerstattungsinstitut für Gesundheitsleistungen: Wir sind Teil der nationalen Familie MC/CM, die über 8000 Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen beschäftigt: Kundenberatung und -begleitung, Gesundheitsförderung, Sozialdienst, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Datenverwaltung, (politische) Interessenvertretung oder auch internationale Zusammenarbeit gehören zu unseren Tätigkeitsbereichen.

Die Gesundheit und das Wohlbefinden von über 4,5 Millionen Mitgliedern stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Zahlreiche Bewegungen wie Ocarina (vormals Jugend & Gesundheit), die Eiche und Alteo oder Dienste wie der Patientenrat & Treff oder die Familienhilfe sind Teil des CKK-Netzwerks.

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Frage der Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Arzneimitteln hat in letzter Zeit viel Raum in der Medienlandschaft eingenommen. Ob es um die Behandlung schwerer, seltener, chronischer oder akuter Krankheiten geht: wir wissen, dass nichts bestimmte Arzneimittel ersetzen kann. Doch wir wissen auch, dass sie das Gemeinwesen finanziell stark belasten. Die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Arzneimitteln werden in den kommenden Jahren eine große Herausforderung darstellen, für die die Christliche Krankenkasse sich mehr denn je einsetzen wird.

Doch wir sind der Ansicht, dass die Gesundheit unserer Gesellschaft auch durch eine andere, nicht patentierte Behandlung geschützt werden kann. Sie ist für jedermann frei verwendbar und hat nur positive Nebenwirkungen: das Zusammenleben. Zahlreiche Studien zeigen, dass die soziale Isolation und mangelnde Integration einen Zustand hervorrufen, der im Allgemeinen mit einer schlechteren körperlichen oder geistigen Verfassung in Verbindung steht. Andere wissenschaftliche Arbeiten kommen übereinstimmend zu dem Schluss, dass eine Freiwilligentätigkeit zum seelischen und körperlichen Wohlbefinden der Person beiträgt, die sie ausübt.

Was wäre, wenn wir uns überlegen würden, allem was zum Zusammenleben beiträgt, mehr Aufmerksamkeit zu schenken als bisher? Öffentliche Investitionen in die Förderung entsprechender Projekte können das Vorhaben nicht alleine schultern – denn die Unterstützung des Zusammenlebens ist nicht nur eine Frage der Finanzierung, sondern auch eine Frage der Kultur, der Bildung und des Wohlwollens.

Verbände, Strukturen, Schulen und Universitäten müssen sich an der Entwicklung von Verhaltensweisen beteiligen, die das Zusammenleben fördern. Die Medien, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Politiker müssen mit gutem Beispiel vorangehen. Aber auch ein jeder von uns trägt Verantwortung: Sie und ich! Können wir erwarten, dass jeder von uns seine Fähigkeit, Bindungen zu anderen Menschen einzugehen, an der Organisation unserer Welt teilzunehmen, sei es auf kleiner oder großer Ebene, wieder in den Mittelpunkt seiner Bemühungen stellt? In einer Zeit, da unser Land gemeinschaftliche Turbulenzen durchlebt, in der die Gesellschaft mobilisiert werden muss, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, besteht die dringende Notwendigkeit, den Weg wieder einzuschlagen, der zu Verhaltensweisen ermutigt, die Begegnung, eine gesunde, durchsetzungsstarke und fürsorgliche Beziehung fördern. Die Teilhabe ist Teil der Lösung! Wohlbefinden und Gesundheit sind das Ergebnis.

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

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