ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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EDITO

Anne Bemelmans, seit 2017 Regionaldirektorin der Christlichen Krankenkasse (CKK) Verviers-Eupen, übernahm am 1. Februar die medizinische Direktion des Landesbundes der Christlichen Krankenkassen in Brüssel. Der Verwaltungsrat der CKK Verviers-Eupen bedankt sich für die hervorragende Arbeit, die Anne Bemelmans während der vergangenen zwei Jahre geleistet hat; die Direktion und die Mitarbeiter wünschen ihr alles Gute für die berufliche und die private Zukunft.

An ihre Stelle tritt mit Valérie Notelaers ein bekanntes Gesicht: Die 47-jährige aus Waremme war bereits in den Jahren 2010 bis 2017 Regionaldirektorin der CKK Verviers-Eupen und wird diese Position künftig im Rahmen einer Doppelfunktion, in der sie auch ihre bisherige Arbeit als Direktorin der CKK Lüttich weiterführt, erneut übernehmen und Synergien freischalten.

Die Lenkungsgruppe, die sich aus französisch- und deutschsprachigen Vertretern zusammensetzt und der Valérie Notelaers künftig vorstehen wird, hat den Auftrag – auf Grundlage der Solidarität zwischen nunmehr allen CKK-Mitgliedern der gesamten Provinz und einer verstärkten Zusammenarbeit der Belegschaften – die Vorteile und die Leistungen der CKK einheitlich, kundenorientiert und ortsnah aufzustellen.

Dies gilt sowohl für die physische Zugänglichkeit der Geschäftsstellen und für die Erreichbarkeit der Online- und Telefondienste als auch für die Veranstaltungspräsenz. Die CKK Verviers-Eupen nimmt somit im Verbund mit der CKK Lüttich eine Vorreiterrolle innerhalb des Modernisierungsprozesses der Christlichen Krankenkasse ein.

Die Anforderungen an das Gesundheitswesen befinden sich im Wandel – die CKK möchte ihren Mitgliedern daher nicht nur im Bedarfsfall als Krankenkasse, sondern als Gesundheitspartner in allen Lebenslagen zur Seite stehen: Ob Kundenberatung, Gesundheitsinfo, Sozialdienst oder Bewegungen – unsere Instrumente, die dem Grundgedanken der Solidarität allesamt Rechnung tragen – existieren bereits und haben sich bewährt. Nun gilt es, diese Leistungen auf künftige Herausforderungen einzustellen und unsere Dienste weiter zeitgerecht und verstärkt proaktiv aufzustellen.

Als mit den besonderen Herausforderungen des zweisprachigen Gebietes vertraut legt die „neue alte“ Direktorin besonderen Wert darauf, den sprachlichen und kulturellen Besonderheiten der deutschsprachigen Mitglieder nicht nur im Tagesgeschäft besondere Bedeutung beizumessen, sondern die Belange der Deutschsprachigen auch auf provinzialer sowie auf nationaler Ebene zu vertreten.

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Liebe Leserinnen und Leser,

Am Puls der Zeit: Die Wahlen 2019 stehen vor der Tür. Der 26. Mai wird richtungsweisend für die Gemeinschafts-, Regional-, Föderal- und Europapolitik der kommenden Jahren. Und damit auch für die Ausrichtung des Gesundheitswesens. Als Mitglied der CKK können Sie versichert sein, dass wir uns stetig dafür einsetzen, dass Sie eine optimale Begleitung und Betreuung erfahren.

In der Deutschsprachigen Gemeinschaft plädieren wir daher für eine transparente Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den politisch Verantwortlichen. Eine Zusammenarbeit, die in den übrigen belgischen Gliedstaaten auf Grundlage von klaren Kooperationsabkommen gegeben ist, in Ostbelgien jedoch erarbeitet werden muss. Denn im Rahmen der 6. Staatsreform haben sich Politik und Ministerium der DG dazu entschieden, Parallelstrukturen aufzubauen, statt auf die jahrzehntelange Expertise der Krankenkassen zu setzen. Eine Entscheidung, die in unseren Augen lediglich zu unnötiger Komplexität und steigenden Kosten führt. Und dagegen wehren wir uns im Sinne unserer Mitglieder entschieden, wie Sie ab Seite 4 nachlesen können.

„Am Puls der Zeit“ zu bleiben bedeutet jenseits unseres politischen Engagements aber natürlich auch, unseren Mitgliedern einen aktuell bestmöglichen Service zu bieten. Auch davon zeugen die Inhalte des vorliegenden „Miteinander“: Die digitale Anwendung „Baby&Mama“ begleitet werdende Eltern ab Beginn der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensmonat des Kindes und ist fortan kostenlos auf den Plattformen von Google und Apple abrufbar.

Ihre „analoge“ Präsenz ergänzt die Christliche Krankenkasse Verviers-Eupen derweil um eine neue Express-Zweigstelle in der Rue Crapaurue im Zentrum von Verviers; Grenzgängern nach Luxemburg stehen unsere Kundenberater im Süden der DG zwecks Ansprüchen auf Invalidenrente zur Verfügung, wie wir in vorliegender Ausgabe gerne unterstreichen.

Und auch in der Präventivarbeit erweisen sich unsere Initiativen als erfolgreich: Die Seminarreihe „Du bist es mir wert“ für den nicht-kommerziellen Sektor erfreut sich großen Zuspruchs. Nutzen auch Sie dieses Angebot zur Förderung Ihrer Kompetenz in wertschätzender Kommunikation und registrieren Sie sich unter www.ckk-mc.be/seminar-anmeldung.

In diesem Sinne: Die CKK bleibt weiterhin für Sie am Puls der Zeit!

Ihre Präsidentin
Madeleine Grosch

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