ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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SERVICE

Die Hochphase der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus waren auch bei der Familienhilfe mit Einschnitten in das Leistungsangebot verbunden. Die Zeitspanne, in der ausschließlich dringenden Anfragen nachgegangen werden durfte, war jedoch nur kurz, und schrittweise nahmen die Dienstleisterinnen, ihre Arbeit vollständig wieder auf.

Aktuell können die Nutznießer wieder auf das vollständige Dienstleistungsangebot der Familienhilfe zurückgreifen, lediglich das Seniorendorfhaus in Schönberg bleibt weiterhin geschlossen. Folgende Leistungen werden fortan wieder von der Familienhilfe angeboten:

Die Familien- und Seniorenhelferinnen bieten Unterstützung bei den Aufgaben des täglichen Lebens und sind in der Regel von montags bis freitags, bei Bedarf auch abends und am Wochenende im Einsatz. Zum Leistungsspektrum gehören unter anderem hauswirtschaftliche Hilfe, Aufsicht und Begleitung, Hilfestellung bei der Zubereitung von Mahlzeiten, Hilfestellung bei der Körperpflege, Unterstützung bei administrativen Aufgaben und beim Einkaufen, Förderung der sozialen Kontakte und Erhalt der Mobilität.

Die Haushaltshelferinnen erledigen den Unterhalt der Wohnung und die Pflege der Wäsche. Die Dauer der Einsätze liegt bei drei bis vier Stunden pro Woche oder 14-tägig.

Die Aufgabe der Krankenwache besteht in der Beaufsichtigung und Betreuung von Menschen, die nicht mehr alleine bleiben können, mit dem Ziel, die Person so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung lassen zu können und vor allem die Angehörigen zu entlasten. Die Krankenwache kann tagsüber oder nachts beansprucht werden.

Ihr ständiger Ansprechpartner

Die Sozialassistentin ist Ihr ständiger Ansprechpartner. Sie trifft die Absprachen mit Ihnen und Ihren Angehörigen und teilt die Mitarbeiterin ein, die zu Ihnen nach Hause kommt. Wenn Ihre Lebenssituation sich verändert, wird die Hilfe schnell und unbürokratisch angepasst. Das Bestreben der Familienhilfe ist es, dass Sie ein so weit wie möglich selbstbestimmtes Leben führen und Ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich erhalten können.

Kontakt:

Familienhilfe VoG, Aachener Straße 11-13, 4700 Eupen
Tel.: 087/59 07 80, info@familienhilfe.be, www.familienhilfe.be
Öffnungszeigen: Mo.-Fr.: 8-12.30 & 13-17 Uhr

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Edito

Liebe Leserinnen und Leser,

Ein Bote geht von Bord – kein „Götterbote“, wie es die Namensverwandtschaft zur griechischen Sagengestalt Hermes suggerieren könnte – aber ein Bote der Verständigung zwischen Völkern und der Vermittlung demokratischer Grundwerte: Jean Hermesse, vormaliger National- und seit 2007 Generalsekretär der Christlichen Krankenkasse, wurde im Sommer in den Ruhestand verabschiedet.

Seit meiner eigenen Wahl zur Vorsitzenden der Christlichen Krankenkasse in Ostbelgien stand ich in stetigem Austausch mit Jean Hermesse und kann ihm aus eigener Erfahrung ein offenes Ohr und ein tiefgreifendes Verständnis für die Belange der deutschsprachigen Mitglieder der CKK attestieren. Er hat den deutschsprachigen Zweig der Christlichen Krankenkasse stets als Partner auf Augenhöhe erachtet – eine Sichtweise, die selbst im Mehrvölkerstaat Belgien keine Selbstverständlichkeit darstellt. Jean Hermesse hat sich auch immer dafür eingesetzt, dass innerhalb des belgischen Gesundheitswesens nicht die geschäftlichen, sondern menschliche und gesellschaftliche Interessen an erster Stelle stehen, und sich gegen eine Zwei-Klassen-Medizin ausgesprochen.

Als Präsidentin der CKK werde ich sein Engagement und seine umfassenden Kenntnisse vermissen, als Wegbegleiterin wünsche ich ihm ganz einfach einen schönen, wohlverdienten Ruhestand.

Seiner Nachfolgerin, der in administrativen wie in repräsentativen Aufgaben bewanderten wie begabten Elisabeth Degryse, wünsche ich viel Erfolg bei der Ausführung ihrer anspruchsvollen Aufgabe – und ein ebenso glückliches Händ chen wenn es darum geht, die Belange auch der deutschsprachigen Belgier nicht aus den Augen zu verlieren.

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

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