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SOZIALES

Instinkt? Großzügigkeit? Unterstützung? Bei der CKK nennen wir es Solidarität. Und wir werden immer da sein, um sie zu fördern…

Die Solidaritätskampagne der Christlichen Krankenkasse, die im November bereits im Fernsehen, in den Kinos sowie auf sozialen Netzwerken angekündigt wurde, erinnert uns daran, dass Solidarität überall entsteht. Im Alltag wie in besonderen Momenten. In Brüssel, der Wallonie und auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft ist die CKK Partner solidarischer Aktionen und fördert zahlreiche lokale Initiativen. Nicht zuletzt richtet die CKK ihre Vorteile und Leistungen so aus, dass alle Mitglieder in schwierigen Momenten abgesichert sind.

Für einige ist es Instinkt.
Für andere ist es Großzügigkeit.
Einige reden  wiederum von Hoffnung.
Andere reden von Unterstützung.
Manche wissen nicht, was sie sagen sollen.
Wir nennen es Solidarität. Und  wir werden immer da sein, um sie zu fördern…

 

Solidaritätspartner: Lebensmittelhilfe Ostbelgien

In Ostbelgien ist die Christliche Krankenkasse Partner der Lebensmittelhilfe des Roten Kreuzes. Die Rotkreuz-Lokalsektionen in Amel, Bütgenbach, Eupen, Kelmis, Raeren und St.Vith bieten eine wöchentliche Lebensmittelhilfe an, die zurzeit von ca. 1450 Nutznießern, darunter Familien mit Kindern, aber auch alleinstehenden Menschen in Not, in Anspruch genommen wird. Die Lebensmittel stammen vor allem aus den hiesigen Geschäften, die Produkte kurz vor dem Ablauf des Haltbarkeitsdatums aussortieren und dem Roten Kreuz zur Verfügung stellen. Der Dienst bedarf vieler Helfer und einer kostenintensiven Infrastruktur:  Transporter, Tiefkühltruhen, Kühlschränke, große Räumlichkeiten und eine hygienische Aufbewahrung. Außerdem müssen verschiedene Lebensmittel hinzugekauft werden. 46 ehrenamtliche Helfer stemmen diese gewaltige Aufgabe.
Als Partner dieser Initiative startet die Christliche Krankenkasse im Monat Dezember einen Spendenaufruf.

Sie möchten die Lebensmittelhilfe in Ostbelgien unterstützen?
Spenden Sie an BE39 0882 1364 4919 – BIC: GKCCBEBB – Mitteilung: Christliche Krankenkasse

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

gleich zwei Mal in diesem Sommer waren steigende Gesundheitskosten ein Thema in der belgischen Presse, ganz zu schweigen von den zahlreichen Leserbriefen, die sich aus der Berichterstattung ergeben.

Einmal ging es um eine Partei, die eigentlich das soziale Sicherungssystem unseres Landes aufspalten möchte, sich aber bemüßigt fühlte, den Krankenkassen eine Lehre im guten Umgang mit öffentlichen Mitteln zu erteilen. Das andere Thema war die Anhebung des Gesundheitsindexes, der die Krankenhausversicherungen verteuert.

Nichts von dem, was wir lesen, ist frei erfunden. Das Gleiche gilt für Lesermeinungen. Allen Darstellungen ist aber anzumerken, dass sowohl Politiker als auch Journalisten und letztlich sogar das Publikum nur eine einzige Erklärung dafür haben, dass unser Sozialsystem aus dem Ruder gerät: die Krankenkassen.

Dabei arbeitet keine öffentliche Einrichtung so wirtschaftlich wie die Krankenkassen. Das ist keine Selbstbeweihräucherung, sondern erwiesene Tatsache. Private Versicherungsgesellschaften haben viel mehr Nebenkosten im Verhältnis zu ihren tatsächlichen Leistungen, als die Krankenkassen. Diese Kosten werden auf die Prämien abgewälzt. Und seit wann kommt eine Versicherung selbst dafür auf, wenn sie versehentlich Leistungen gewährt, die dem Versicherten eigentlich nicht zustehen?

Wenn die Prämien für die Krankenhausversicherungen steigen, hat das vor allem damit zu tun, dass die Versicherungen immer mehr beansprucht werden. Für viele ist das Einzelzimmer kein Luxus mehr, sondern wird als Standard betrachtet. Nur zu dumm, dass unser System es den Leistungserbringern in diesem Fall erlaubt, hohe außertarifliche Zuzahlungen zu fordern. Die Zuzahlungen für die Unterkunft wären spielend zu bewältigen, aber hier geht es um die Kosten für die Behandlung, die im Einzelzimmer keineswegs besser ist, sondern einfach nur teurer.

Eine Lösung auf freiwilliger Basis ist aber nur möglich, wenn auch die Ärzte bereit sind, das Problem zu erkennen. Andernfalls ist eine gesetzliche Abschaffung oder zumindest Deckelung der übertariflichen Arzthonorare der einzige Weg. Die Christliche Krankenkasse konnte sich mit ihrer langjährigen Forderung zumindest im Mehrbett- und im Zweibettzimmer durchsetzen. Das hilft aber alles nichts, wenn allein die Wahl eines Einzelzimmers jeden Vertrag mit den Krankenkassen außer Kraft setzt.

Ihre Präsidentin
Madeleine Grosch

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