ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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Das Diagnosezentrum Verviers (DZV) hat seit 2017 insgesamt 650 000 Euro in den Ausbau der Infrastruktur, in die Anschaffung von technischem Gerät und in die Erweiterung des Personalbestandes an den Standorten Verviers und Eupen investiert. Das im kommenden Jahr stattfindende 55-jährige Bestehen nahmen DZV-Direktor Patrick Marichal und Christian Maréchal, Direktor des medizinisch-sozialen Bereichs bei der Christliche Krankenkasse (CKK), Partner des DZV, zum Anlass, die Neuerungen im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch zu präsentieren.

Die aus Eigenmitteln finanzierten Investitionen kommen den Patienten in der Region Verviers wie auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft zugute. So bezog die Eupener Zweigstelle des Diagnosezentrums ein neues Gebäude in der Neustraße 49 und wurde um eine kieferorthopädische Abteilung erweitert, ein zusätzlicher Zahnbehandlungsstuhl wurde angeschafft und die Räumlichkeiten der Ernährungsberatung wurden renoviert. Im Hauptsitz in der Rue Laoureux 31 Verviers wurden die Abteilungen für medizinische Bildgebung und Senologie (Brustzentrum) sowie der HNO-Bereich vollständig renoviert und mit zusätzlichem, hochmodernem medizinischem Gerät ausgestattet. In erstgenannter Abteilung kommen fortan unter anderem ein digitales Röntgengerät, ein Mammografie- und ein Ultraschallgerät sowie in der Hals-Nasen-Ohren-Abteilung eine Audiometriekabine zum Einsatz; die Anwendung einer Dünnschichtzytologie ermöglicht künftig die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Für die Zukunft erwägen die Verantwortlichen einen weiteren Ausbau des Leistungsspektrums in Bezug auf die Anzahl der Leistungsplätze und der Fachbereiche und stellen außerdem die Möglichkeit der Eröffnung einer Zahnarztpraxis in St.Vith in Aussicht.

Das 1965 eröffnete Diagnosezentrum verfügt über insgesamt fünf angepasste medizinische Abteilungen: die Kieferorthopädie; die medizinische Bildgebung – dazu gehören beispielsweise die Röntgen- und Ultraschalltechniken – und die Senologie; das Labor; der paramedizinische Bereich inbegriffen unter anderem Kinesiotherapie, Logopädie, Ernährungsberatung und Psychologie, sowie die medizinische Abteilung. Zu den hier angesiedelten medizinischen Fachbereichen gehören beispielsweise Augenheilkunde, HNO, Dermatologie, Orthopädie, Kardiologie und Neurologie. Insgesamt arbeiten 34 Gesundheitsdienstleister und 33 Verwaltungsmitarbeiter im Diagnosezentrum. Infolge einer Verrentungswelle wurde etwa ein Dutzend neuer Fachkräfte, Techniker und administrativer Mitarbeiter neu eingestellt.

Die Verantwortlichen unterstrichen im Rahmen der Pressekonferenz, dass sich das Diagnosezentrum als Anlaufstelle für alle Bevölkerungsschichten versteht, und fassten die Zielsetzung der Einrichtung anhand der Schlüsselwerte „Patientenzentrierung“, „Solidarität“ und „Nähe“ zusammen. Neben einer auf die Patientenbedürfnisse zugeschnittenen zeitlichen und geografischen Erreichbarkeit bedeute dies auch, dass Tarifsicherheit gewährleistet sei, da es sich bei den Ärzten und den weiteren medizinischen Fachkräften vorwiegend um vertraglich gebundene Gesundheitsdienstleister handele. Diese wenden demnach die offiziellen Tarife des Landesinstituts für Kranken- und Invalidenversicherung (LIKIV) an und bieten ihre Leistungen zu den gesetzlich festgelegten, moderaten Preisen an.

 

Kontakt:

Eupen:
Neustraße 49, 4700 Eupen
087/35 28 10
centredediagnostic-verviers-eupen.be

Verviers
Rue Laoureux 31, 4800 Verviers
087/30 86 00
centredediagnostic-verviers-eupen.be

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Edito

Geben Sie sich die Ehre!

Liebe Leserinnen und Leser,

Während im November der Einzelhandel anhand von Aktionstagen wie dem „Black Friday“ jegliche Anstrengung unternahm, den Individualkonsum zu fördern und damit Umsätze zu generieren, ist der vorweihnachtliche Dezember (noch) von mehr Zwischenmenschlichkeit geprägt. Ein wichtiges Datum war diesbezüglich der internationale Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember, dem die CKK eine Studie vorausschickte, um die Wechselwirkung zwischen der Ausübung einer gemeinnützigen Tätigkeit und dem individuellen – sowohl subjektiv wahrnehmbaren als auch objektiv messbaren – Wohlbefinden zu ergründen.

Diese Studie wurde in enger Zusammenarbeit mit den französischsprachigen und flämischen Bewegungen der CKK und der psychologischen Fakultät der Katholischen Universität Löwen erstellt: Die Analyse der Resultate und unseren Standpunkt finden Sie auf Seite 6 und 7 der vorliegenden Ausgabe. Zusammengefasst darf und möchte ich an dieser Stelle betonen, dass sich die CKK in ihrer traditionellen Herangehensweise, der Gemeinnützigkeit viel Platz einzuräumen, bestätigt sieht: Ehrenamt hält gesund! Denn wer anderen „etwas gibt“, der bekommt auch „etwas zurück“ – auch und vor allen Dingen ohne finanziellen oder materiellen Anreiz.

Das Ehrenamt ermöglicht es, soziale Bindungen einzugehen, stärkt das Selbstwertgefühl und schafft Raum, die eigenen Überzeugungen umzusetzen. Der Ehrenamtler erhält Wertschätzung und kann auf die Unterstützung des Netzwerks, dem er durch seine Tätigkeit angehört, zählen. Die Summe dieser Teil ergibt die ideale Grundlage dafür, sich wohl zu fühlen: Ehrenamtler attestieren sich selbst eine gute Gesundheit; laut Statistik gehen sie weniger häufig zum Arzt und konsumieren weniger Medikamente.

Das Ehrenamt ist Bestandteil der DNA der Christlichen Krankenkasse und wird von unseren Werten wie Solidarität, Zwischenmenschlichkeit und Gerechtigkeit wie auch von unserer täglichen Arbeit gleichermaßen getragen. Daher möchte ich Sie dazu einladen, sich etwas eingehender mit den Angeboten unserer Bewegungen Ocarina, Alteo und die Eiche zu beschäftigen und dem Ehrenamt eine Chance zu geben: Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Gesundheit wird es eine Ehre sein!

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

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