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EDITO

Jugend & Gesundheit, der Jugenddienst der Christlichen Krankenkasse, hat sich auch in diesem Jahr 2019 ein spannendes und abwechslungsreiches Ferienprogramm für Kinder von 5 - 21 Jahren ausgedacht: Orte und Themen sind den Altersklassen angepasst, alle Angebote offen für Kinder mit einer Beeinträchtigung, Ferienlager sind alle in deutscher Sprache.

Eine Bewegung für junge Leute, von jungen Leuten!
Hier machen vor allem junge Menschen mit, die sich für andere junge Menschen investieren möchten. Mit überregional 91 angebotenen Reisen, über 2000 Ehrenamtlichen pro Jahr und vielen Projekten ist der Jugenddienst mehr als nur ein Urlaubsanbieter. Dank der freiwilligen Jugendleitern, die ihre Zeit, ihre Motivation und ihre Kreativität einbringen, können jedes Jahr Kinder und Jugendliche in Belgien und im Ausland unvergessliche Abenteuer erleben. „Zusammenarbeit, Verantwortung, Begleitung und Inklusion“ sind für uns nicht bloß Worte, wir setzten sie täglich in die Tat um. Wir begleiten unsere Jugendlichen und bestärken sie verantwortungsbewusste Bürger zu werden, die sich aktiv, kritisch und solidarisch in unserer Bewegung und in ihrem persönlichen Alltag einbringen. Sie beteiligen sich somit positiv am Rythmus unserer Gesellschaft. Das ist unser Weg, auch deine Ferien zu bereichern!“

Das komplette Jahresprogramm 2019 auf 12 Seiten. Sofort erhältlich!

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Das Jahr 2019 brachte und bringt im Zuge der 6. Staatsreform weitere Kompetenzübertragungen mit sich. In der Deutsch-sprachigen Gemeinschaft ist der Fachbereich Familie und Soziales seit dem 1. Januar für die Auszahlung des Kindergeldes zuständig, weitere Kompetenzen des Ministeriums der DG sind die Finanzierung der Alten- und Pflegeheime und künftig auch die Langzeitrehabilitation.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft argumentiert bei der Übernahme dieser Kompetenzen vor allen Dingen mit der Verein-fachung administrativer Prozeduren zugunsten der Nutznießer. Es bleibt abzuwarten, ob dies gewährleistet werden kann. Doch unstrittig wird der ganzheitliche Ansatz, den die Krankenkassen als Gesundheitspartner bieten, auf Stückwerk reduziert werden. Auf Anfragen werden voraussichtlich Antworten folgen – aber wird durch die Schaffung von Parallelstrukturen der Mensch wirklich im Mittelpunkt stehen?

„Gesundheit ist viel mehr als die Abwesenheit von Krankheit“ ist ein Leitmotiv, dem sich die Christliche Krankenkasse seit jeher verpflichtet fühlt: Prävention, Aufklärung oder Begleitung sind bedeutsame Pfeiler unseres Dienstleistungsangebotes. Natürlich ist es wichtig, dem Mitglied im Krankheitsfall seine Kosten zu erstatten – doch ist es nicht ebenso bedeutsam, dafür zu sorgen, dass ein Mensch gar nicht erst krank wird; er nicht nur physisch, sondern auch mental gesund bleibt und sein Leben als sinnstiftend erachtet? Dafür steht bei der CKK ein breit aufgestelltes Netzwerk aus Gesundheitsinfo, Sozialdienst, Familienhilfe und anderen Partnern zur Verfügung. Ein neues Angebot stellt der Autonomieberater dar, der auf den Antragsteller zugeschnittene Lösungen erarbeitet.

In all diesen und weiteren Bereichen möchte die Christliche Krankenkasse für bisherige und künftige Mitglieder weiterhin verlässlicher Partner sein – und wird sich für deren Interessen auch auf politischer Ebene stark machen. Denn in unseren Augen zeichnet sich ein verlässlicher Gesundheitspartner dadurch aus, dass er sich für seine Mitglieder nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv einsetzt. Und diesem Anspruch kommen wir seit Jahrzehnten nach.

Ihre Präsidentin
Madeleine Grosch

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