ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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EDITO

Am 29. und 30. Juni findet am Kmile-Gelände auf Schönefeld der Lauf für das Leben erstmals in Eupen statt. Die Erlöse dieser eindrucksvollen Veranstaltung kommen der Krebsforschung und damit den betroffenen Patienten zu Gute. Beim Lauf für das Leben steht nicht der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund. Vielmehr ist es das Ziel, den Krebskranken durch Teilnahme Solidarität zu bekunden. Die Christliche Krankenkasse ist mit ihren Partnern Die Eiche und Gesundheitsinfo vertreten.

Der Lauf für das Leben ist Teil der Kampagne „Relay For Life“ die ihre Ursprünge in den Vereinigten Staaten hat und inzwischen in über 30 Ländern durchgeführt wird. In Belgien wurde die Veranstaltung bereits in 32 unterschiedlichen Städten abgehalten.

Beim Lauf für das Leben kann jeder mitmachen: Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 10 Euro und geht direkt an die Stiftung gegen den Krebs. Ob eine, zwei, drei oder mehr Runden auf der Tartanbahn – ob Laufen, Marschieren oder Spazieren, spielt keine Rolle: Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind! Wer im Vorfeld der Veranstaltung spenden möchte kann sich bis Freitag, den 28. Juni im Büro der Eiche (Tel.: 087 59 61 31) melden. Die Spende wird entgegengenommen und auf der Webseite von „Lauf für das Leben“ veröffentlicht.

Ein tolles Rahmenprogramm, schöne Begegnungen, eine ergreifende Kerzenzeremonie und das „Eiche Morning Zumba“ (So, 08.45 bis 10.15 Uhr) sind sicherlich Gründe, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Zudem können Sie sich auf dem „Obstmobil“ der CKK einen frischen Obstsaft „erstrampeln“.

Programmübersicht:

Sa, 29.06. – Bühnenprogramm

  • 15.00 Eröffnung mit der Drumband Kettenis
  • 16.00 Analog
  • 17.05 Quattro Lamierre
  • 18.15 Eastbelgica
  • 19.45 Level 55
  • 21.15 John L
  • 22.30 Kerzenzeremonie
  • 23.00 Boundless

So, 30.06. – Bühnenprogramm

  • 08.00 Fit mit Anne
  • 08.45 Eiche Morning Zumba
  • 11.00 Harmonieorchester Eupen
  • 12.45 Quattracapella
  • 14.00 Fat Cat Walking
  • 14.50 Abschlusszeremonie

Praktische Informationen:

  • Beginn: Sa, 29. Juni um 15.00 Uhr
  • Ende: So, 30. Juni um 15.00 Uhr
  • Ort: Kmile-Gelände, Eupen-Schönefeld
  • Anmeldungen: Eiche-Büro: 087 59 61 31
    Spontan vor Ort im CKK-Zelt
    Per E-Mail an info@die-eiche.be

Zur Webseite des Veranstalters

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Frage der Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Arzneimitteln hat in letzter Zeit viel Raum in der Medienlandschaft eingenommen. Ob es um die Behandlung schwerer, seltener, chronischer oder akuter Krankheiten geht: wir wissen, dass nichts bestimmte Arzneimittel ersetzen kann. Doch wir wissen auch, dass sie das Gemeinwesen finanziell stark belasten. Die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Arzneimitteln werden in den kommenden Jahren eine große Herausforderung darstellen, für die die Christliche Krankenkasse sich mehr denn je einsetzen wird.

Doch wir sind der Ansicht, dass die Gesundheit unserer Gesellschaft auch durch eine andere, nicht patentierte Behandlung geschützt werden kann. Sie ist für jedermann frei verwendbar und hat nur positive Nebenwirkungen: das Zusammenleben. Zahlreiche Studien zeigen, dass die soziale Isolation und mangelnde Integration einen Zustand hervorrufen, der im Allgemeinen mit einer schlechteren körperlichen oder geistigen Verfassung in Verbindung steht. Andere wissenschaftliche Arbeiten kommen übereinstimmend zu dem Schluss, dass eine Freiwilligentätigkeit zum seelischen und körperlichen Wohlbefinden der Person beiträgt, die sie ausübt.

Was wäre, wenn wir uns überlegen würden, allem was zum Zusammenleben beiträgt, mehr Aufmerksamkeit zu schenken als bisher? Öffentliche Investitionen in die Förderung entsprechender Projekte können das Vorhaben nicht alleine schultern – denn die Unterstützung des Zusammenlebens ist nicht nur eine Frage der Finanzierung, sondern auch eine Frage der Kultur, der Bildung und des Wohlwollens.

Verbände, Strukturen, Schulen und Universitäten müssen sich an der Entwicklung von Verhaltensweisen beteiligen, die das Zusammenleben fördern. Die Medien, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Politiker müssen mit gutem Beispiel vorangehen. Aber auch ein jeder von uns trägt Verantwortung: Sie und ich! Können wir erwarten, dass jeder von uns seine Fähigkeit, Bindungen zu anderen Menschen einzugehen, an der Organisation unserer Welt teilzunehmen, sei es auf kleiner oder großer Ebene, wieder in den Mittelpunkt seiner Bemühungen stellt? In einer Zeit, da unser Land gemeinschaftliche Turbulenzen durchlebt, in der die Gesellschaft mobilisiert werden muss, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, besteht die dringende Notwendigkeit, den Weg wieder einzuschlagen, der zu Verhaltensweisen ermutigt, die Begegnung, eine gesunde, durchsetzungsstarke und fürsorgliche Beziehung fördern. Die Teilhabe ist Teil der Lösung! Wohlbefinden und Gesundheit sind das Ergebnis.

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

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