ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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SERVICE

Suchen Sie nach alternativen Behandlungsverfahren? Wussten Sie, dass die CKK einige dieser Leistungen im Rahmen der Zusatzversicherung zum Teil erstattet?

Homöopathie
Die Homöopathie ist eine therapeutische Heilmethode, die darin besteht, dem Patienten in einer stark verdünnten und dynamisierten Form eine Substanz zu verschreiben, die in der Lage ist, Störungen zu erzeugen, die jenen ähnlich sind, die bei ihm auftreten.

Ihr Vorteil: Sie erhalten 25% der Kosten für bestimmte anerkannte homöopathische Mittel, die Ihnen vom Arzt verschrieben werden (bis zum 175 Euro je Leistungsberechtigten und Kalenderjahr).

Akupunktur, Osteopathie und Chiropraktik
Die Akupunktur ist eine aus China stammende Therapieform. Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut werden die Selbstheilungskräfte des Organismus angeregt und gestörte Funktionen wieder normalisiert.

Die Osteopathie ist eine manuelle Therapieform, die sowohl vorbeugend als auch heilend wirkt und darauf abzielt, bei Knochen- und Gelenkschmerzen und Problemen in den viszeralen Strukturen, den Körper zur Selbstheilung anzuregen.

Chiropraktik ist auch eine manuelle Therapieform. Sie befasst sich schwerpunktmäßig mit Rückenschmerzen. Das umfasst die Diagnose, die Behandlung und die Vorbeugung von Funktionsstörungen und Schmerzen des Bewegungsapparates – insbesondere der Wirbelsäule – sowie von Beschwerden, die davon ausgehen.

Ihr Vorteil: Die CKK erstattet Ihnen 10 Euro je Sitzung für Chiropraktik, Akupunktur und Osteopathie bei einem von der CKK anerkannten Leistungsbringer (bis zu 70 Euro je Leistungsberechtigten und Kalenderjahr).

Weitere Infos bei Ihrem Kundenberater • E-Mail: eupen@mc.be •Telefon:  087 32 43 33

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die Gesundheit unserer Mitglieder liegt uns am Herzen. Wir wollen als Gesundheitskasse nicht nur für unsere Mitglieder da sein, wenn sie krank sind, sondern auch für diejenigen, die gesund sind. Deswegen setzt sich die Christliche Krankenkasse auf verschiedenen Ebenen für die Belange aller Mitglieder ein; sei es in der Deutschsprachigen Gemeinschaft bei der Umsetzung der sechsten Staatsreform und der Verteidigung der Interessen der Patienten und ihrer Angehörigen; sei es auf föderaler Ebene beim Einsatz für genügend finanzielle Mittel im Gesundheitswesen, sei es auf internationaler Ebene bei der Förderung einer grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung.

Ende 2015 wurde das IZOM-Abkommen von den meisten deutschen Krankenkassen angekündigt. Dies hatte zur Folge, dass das Abkommen, das bis dato die grenzüberschreitende medizinische Versorgung in der Euregio Maas-Rhein regelte, aufgrund der Vertragsklauseln ungültig wurde. Nun hieß es handeln. Die Konzertierungsplattform der Krankenkassen arbeitete mit dem LIKIV (Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung = INAMI) einen Vorschlag aus, der zumindest eine Alternative zu der Anwendung der schwerfälligen europäischen Gesetzgebung bieten sollte, damit Patienten auch weiterhin so einfach wie möglich Zugang zu Gesundheitsleistungen im Nachbarland in deutscher Sprache in Anspruch nehmen konnten. Dieser Vorschlag mündete in die am 1. Juli 2017 eingesetzte „Ostbelgien-Regelung“.

Gewiss stellt die neue Regelung nicht für alle Patienten die beste Lösung dar. Für viele Menschen in Ostbelgien ist der Zugang zu Gesundheitsleistungen in deutscher Sprache wichtig, um als mündige Patienten die therapeutischen Empfehlungen der Ärzte verstehen zu können und die richtigen Entscheidungen für sich und ihre Gesundheit treffen zu können.

Mit der Ausarbeitung der Ostbelgien-Regelung ist für die CKK das Kapitel des Zugangs zu Gesundheitsleistungen in deutscher Sprache nicht beendet. Ganz im Gegenteil erfahren wir tagtäglich, wo in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung Verbesserungsbedarf besteht. Und diese Bedürfnisse verteidigt die Christliche Krankenkasse sowohl bei den Entscheidungsträgern und Gesundheitsakteuren in der Deutschsprachigen Gemeinschaft als auch auf föderaler und europäischer Ebene!

Ihre Präsidentin
Madeleine Grosch

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