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SERVICE

Suchen Sie nach alternativen Behandlungsverfahren? Wussten Sie, dass die CKK einige dieser Leistungen im Rahmen der Zusatzversicherung zum Teil erstattet?

Homöopathie
Die Homöopathie ist eine therapeutische Heilmethode, die darin besteht, dem Patienten in einer stark verdünnten und dynamisierten Form eine Substanz zu verschreiben, die in der Lage ist, Störungen zu erzeugen, die jenen ähnlich sind, die bei ihm auftreten.

Ihr Vorteil: Sie erhalten 25% der Kosten für bestimmte anerkannte homöopathische Mittel, die Ihnen vom Arzt verschrieben werden (bis zum 175 Euro je Leistungsberechtigten und Kalenderjahr).

Akupunktur, Osteopathie und Chiropraktik
Die Akupunktur ist eine aus China stammende Therapieform. Durch Einstiche mit Nadeln an genau festgelegten Punkten der Haut werden die Selbstheilungskräfte des Organismus angeregt und gestörte Funktionen wieder normalisiert.

Die Osteopathie ist eine manuelle Therapieform, die sowohl vorbeugend als auch heilend wirkt und darauf abzielt, bei Knochen- und Gelenkschmerzen und Problemen in den viszeralen Strukturen, den Körper zur Selbstheilung anzuregen.

Chiropraktik ist auch eine manuelle Therapieform. Sie befasst sich schwerpunktmäßig mit Rückenschmerzen. Das umfasst die Diagnose, die Behandlung und die Vorbeugung von Funktionsstörungen und Schmerzen des Bewegungsapparates – insbesondere der Wirbelsäule – sowie von Beschwerden, die davon ausgehen.

Ihr Vorteil: Die CKK erstattet Ihnen 10 Euro je Sitzung für Chiropraktik, Akupunktur und Osteopathie bei einem von der CKK anerkannten Leistungsbringer (bis zu 70 Euro je Leistungsberechtigten und Kalenderjahr).

Weitere Infos bei Ihrem Kundenberater • E-Mail: eupen@mc.be •Telefon:  087 32 43 33

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

böse Zungen behaupten, man könne an der Zahl der Baustellen auf unseren Straßen ermessen, dass demnächst Wahlen anstehen. Schade, dass so wenige Wahlberechtigte tatsächlich über den bevorstehenden Urnengang auf dem Laufenden sind. „Wenn ich nicht müsste, würde ich nicht wählen“. Wer hört in dieser Zeit nicht mindestens einmal am Tag diesen Satz? Und dennoch, Wahlen sind für die Demokratie, was für die Kirche Weihnachten und Ostern sind. Wir gehen kaum noch hin, aber an diesen Tagen erinnert sich mancher daran, dass er irgendwie noch Teil dieser Gemeinschaft ist.

Das ist zwar nur ein kleiner Trost für die Bewegung, aber wer hingeht, signalisiert zumindest das Bewusstsein für ein gemeinsames Projekt. Die größten Feinde der Demokratie sind die Politikverdrossenheit („Das ist doch immer dasselbe Lied“) und der Fatalismus („Es ändert sich eh nichts“). Belgien ist eines der wenigen Länder, in denen Wahlpflicht herrscht. Sicher ändert das nicht viel am Wahlergebnis. Aber es zwingt uns, hin wieder über Politik nachzudenken, und das ist schon viel. Gerechtigkeit, Wohlstand, Sicherheit, Zusammenhalt, Familie, Frieden, Arbeit, Gesundheit… das sind Themen, bei denen wir alle hellhörig werden.

Nicht zufällig sind das auch die Anliegen der Christlichen Krankenkasse. Auch wenn wir keine Politik machen, hängt es von den Entscheidungen der Gewählten ab, ob wir unserem Auftrag in diesem Sinne gerecht werden können. Wer sagt also, dass wir kein Interesse mehr an der Politik haben? Wenn wir demnächst wieder an die Urnen müssen, sollten wir diese Wahl wie einen Neubeginn auffassen. Tun wir einfach so, als ob es das erste Mal sei. Dann werden wir uns auf jeden Fall eher mit dem Programm, den Versprechungen und den tatsächlichen Leistungen der Parteien und Personen auseinandersetzen. Unsere Stimme wird dann dieses Gemeinwesen etwas in Richtung soziale Gerechtigkeit, Wohlstand und Gesundheit für alle lenken. Das wünsche ich uns allen in dieser wichtigen Zeit des Umbruchs.

Ihre Präsidentin
Madeleine Grosch

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