ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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KULTUR

Am Freitag, dem 19. September 2014 feiert das Theaterstück „Stille Macht“ der Berliner Compagnie Premiere im Jünglingshaus in Eupen. Verantwortlich sind die Organisationen Miteinander Teilen, Frauenliga, FIAN, Euregio Projekt Frieden e.V. und die Verbraucherschutzzentrale.
Dabei handelt es sich um eine Lobbyisten-Komödie mit musikalischen Einlagen. Im Kern geht es darum, dass die Lobby der großen Konzerne Wirtschafts- und Handelspolitik zugunsten ihrer Interessen beeinflussen und wie Bauernverbände nicht die Bauern, sondern die Interessen der Industrie vertreten. Das Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU wird ebenso kritisch dargestellt wie die weltweiten Verflechtungen in der Rüstungsindustrie.

Schauplatz des Stücks ist die Lobby-Agentur Utterly&Quiet in Brüssel. Es wird gesungen und getanzt und einiges zu lachen geben. Hier werden schwer zugängliche Hintergründe, die unser Leben beeinflussen, auf informative und unterhaltsame Art vermittelt. Bei Erkenntnis der Auswirkungen dieser Beeinflussung wird den Zuschauern das Lachen in einigen Szenen schwer fallen. Es handelt sich um politisches Tournee-Theater vom Feinsten, weshalb die Botschaft und das Ziel auch dieses Stückes die Aufklärung und Mobilisierung des politischen Menschen ist. Die Berliner Compagnie steht für Qualität und Nachhaltigkeit der Bewusstseinsbildung durch gewitzte, peppige, tiefgründige, erregende und aufregende Inszenierungen.

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Der Wahlmarathon ist Geschichte. In selbige wird der Urnengang 2019 in der Deutschsprachigen Gemeinschaft wohl kaum eingehen: Denn trotz Mandatsverschiebungen sowohl in der bisherigen Mehrheit (PFF -1) als auch in der Opposition (Vivant +1, Ecolo +1, CSP -1) wird die seit 2004 aus ProDG, PFF und SP bestehende Mehrheit ihre Arbeit mit 13 von 25 Sitzen fortführen. Wir hoffen, dass die im Rahmen unseres Memorandums formulierte Forderung nach einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Politik und Krankenkassen Gehör findet und wir als maßgeblicher Akteur künftig wieder stärker in die Entwicklung des Gesundheitssektors eingebunden werden.

Dass die Vertretung der Interessen unserer Mitglieder eine der Stärken der CKK ist, wird von der Unterstützung, die die Bevölkerung gegenüber den von Autonomieverlust betroffenen Personen und den pflegenden Angehörigen entgegenbringt, untermauert: Zwischen dem 29. April und dem 17. Mai unterzeichneten mehr als 35 000 französisch- und deutschsprachige Belgier – darunter über 1 200 aus Ostbelgien – die Petition „Mehr Rechte für pflegende Angehörige“. Die Unterschriften wurden am 21. Mai an die föderale Gesundheitsministerin Maggie De Block überreicht – inklusive unserer Forderungen nach unter anderem ausreichenden Ersatzeinkommen, Sozialtarifen und Zeitkrediten.

Die CKK fordert nicht nur, sondern bietet auch Unterstützung, wie Sie dieser Ausgabe des Miteinander entnehmen können: Im Interview stellen wir die neu geschaffene Funktion des Autonomie-Beraters vor, die von nun an die zentrale Anlaufstelle für von Autonomieverlust betroffene Personen und pflegende Angehörige darstellt. Anschließend gehen wir auf das umfangreiche Angebot an maßgeschneiderten Dienstleistungen, das die CKK der Zielgruppe bietet, ein. Sie sehen: wie auch immer sich der Bedarf im Gesundheitsbereich entwickelt, die CKK ist und bleibt an Ihrer Seite.

Christian Maréchal
Direktionsmitglied der CKK

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