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SERVICE

Sie sind arbeitsunfähig und möchten Ihre Arbeit nach und nach wieder aufnehmen? Wir empfehlen Ihnen, zuerst den Vertrauensarzt der CKK  zu kontaktieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Für Arbeitnehmer muss der Antrag vor der Wiederaufnahme der Arbeit eingereicht werden, auf die Gefahr hin, aufhören zu müssen, wenn der Vertrauensarzt seine Genehmigung verweigert.
Für Selbständige muss die Genehmigung vor jeder Wiederaufnahme schriftlich erfolgt sein.
In beiden Fällen besteht bei Nichtbeachtung die Gefahr, dass die erhaltenen Geldleistungen erstattet werden müssen, unabhängig von der Anzahl der seit der Wiederaufnahme geleisteten Arbeitsstunden. Hinzu kommt, dass Ihre Arbeitsunfähigkeit für ungültig erklärt wird.
Eine mündliche Besprechung mit dem Vertrauensarzt über eine mögliche Wiederaufnahme der Arbeit ist ohne Rechtskraft. Auch eine Empfehlung Ihres Hausarztes ist für den Vertrauensarzt nicht verpflichtend. Wir empfehlen Ihnen deshalb, vorsichtig zu sein und  alle Verwaltungsschritte bewusst zu machen. Stellen Sie sicher, dass Sie im Besitz aller notwendigen Dokumente sind. Dies betrifft alle bezahlten oder ehrenamtlichen Aktivitäten, einschließlich Weiterbildungen und politische Mandate. Wir bitten Sie, wachsam zu sein!

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

„Frau-Sein“ ist kein sorgenfreier Job in unserer Gesellschaft und wir müssen feststellen, dass die Lage sich in den letzten Jahren nicht wirklich verbessert hat. Aber während auf der einen Seite noch viele Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen bestehen, vermehren sich auf der anderen Seite die Initiativen zur Anprangerung dieser Ungleichheiten.

Die Christliche Krankenkasse möchte an diesen Veränderungen mitwirken. Der Zugang zum öffentlichen Raum, der allen offenstehen sollte, wird heute immer noch nicht als gleichberechtigt empfunden. In einer 2017 von der Frauenliga (Vie Féminine) durchgeführten Umfrage erklären 98 Prozent der befragten jungen Frauen, dass sie in der Öffentlichkeit Opfer sexistischen Verhaltens geworden sind. Unsichtbare Grenzen niederzureißen ist eine Aufgabe, die uns alle betrifft. Abgesehen von der Problematik der sexuellen Belästigung gibt es aber auch zahlreiche politische Signale, die nicht wirklich beruhigen. Die Reform der Renten (Laufbahnverlängerung), die Aufhebung der „unbegründeten“ Zeitkredite, die Sparpolitik, die mit den Eingliederungsbeihilfen verbundene Ausgrenzung, … das alles sind Entscheidungen, die zum Teil diskriminierend gegenüber Frauen sind und die ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit beeinträchtigen.

Die hier eingeschlagene Richtung muss uns als Christliche Krankenkasse beunruhigen. Und wir setzen uns auf unterschiedlichen Ebenen ein, damit der Wind sich dreht. Einerseits bei den politisch Verantwortlichen über Anfragen und Stellungnahmen, aber auch im Alltag gegenüber unseren Mitgliedern. Ab April werden wir in Brüssel, Wallonien und der Deutschsprachigen Gemeinschaft an der Seite der Frauen stehen, die am Womanrace teilnehmen. Es handelt sich um Läufe, die Wohlbefinden und Engagement vereinen. Die dabei gesammelten Gelder werden Vereinigungen zur Verfügung gestellt, die positive Aktionen zur Bekämpfung von Krebs bei Frauen durchführen.

Auf der Website www.mirgehtesgut.bei sind eine Reihe guter Tipps zu finden, die helfen sollen, ohne Überforderung das Richtige zu tun, sich ohne Schuldgefühle um sich selbst zu kümmern. Als Präsidentin der CKK kann ich stolz darauf sein, mich für ein Unternehmen einzusetzen, das intern alles unternimmt, damit alle sich wohlfühlen, das die Gleichstellung von Mann und Frau fördert, ihnen strikt das gleiche Arbeitsentgelt zahlt, ihnen gleichermaßen Zugang zu den Arbeitsstellen und verantwortungsvollen Posten gewährt. Das ist nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass 2017 in Belgien, übers Jahr gerechnet, noch ein durchschnittlicher Unterschied von 21 Prozent zum Nachteil der Frauen bestand!.

Ihre Präsidentin
Madeleine Grosch

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