ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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SERVICE

Sie sind arbeitsunfähig und möchten Ihre Arbeit nach und nach wieder aufnehmen? Wir empfehlen Ihnen, zuerst den Vertrauensarzt der CKK  zu kontaktieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Für Arbeitnehmer muss der Antrag vor der Wiederaufnahme der Arbeit eingereicht werden, auf die Gefahr hin, aufhören zu müssen, wenn der Vertrauensarzt seine Genehmigung verweigert.
Für Selbständige muss die Genehmigung vor jeder Wiederaufnahme schriftlich erfolgt sein.
In beiden Fällen besteht bei Nichtbeachtung die Gefahr, dass die erhaltenen Geldleistungen erstattet werden müssen, unabhängig von der Anzahl der seit der Wiederaufnahme geleisteten Arbeitsstunden. Hinzu kommt, dass Ihre Arbeitsunfähigkeit für ungültig erklärt wird.
Eine mündliche Besprechung mit dem Vertrauensarzt über eine mögliche Wiederaufnahme der Arbeit ist ohne Rechtskraft. Auch eine Empfehlung Ihres Hausarztes ist für den Vertrauensarzt nicht verpflichtend. Wir empfehlen Ihnen deshalb, vorsichtig zu sein und  alle Verwaltungsschritte bewusst zu machen. Stellen Sie sicher, dass Sie im Besitz aller notwendigen Dokumente sind. Dies betrifft alle bezahlten oder ehrenamtlichen Aktivitäten, einschließlich Weiterbildungen und politische Mandate. Wir bitten Sie, wachsam zu sein!

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die Gesundheit unserer Mitglieder liegt uns am Herzen. Wir wollen als Gesundheitskasse nicht nur für unsere Mitglieder da sein, wenn sie krank sind, sondern auch für diejenigen, die gesund sind. Deswegen setzt sich die Christliche Krankenkasse auf verschiedenen Ebenen für die Belange aller Mitglieder ein; sei es in der Deutschsprachigen Gemeinschaft bei der Umsetzung der sechsten Staatsreform und der Verteidigung der Interessen der Patienten und ihrer Angehörigen; sei es auf föderaler Ebene beim Einsatz für genügend finanzielle Mittel im Gesundheitswesen, sei es auf internationaler Ebene bei der Förderung einer grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung.

Ende 2015 wurde das IZOM-Abkommen von den meisten deutschen Krankenkassen angekündigt. Dies hatte zur Folge, dass das Abkommen, das bis dato die grenzüberschreitende medizinische Versorgung in der Euregio Maas-Rhein regelte, aufgrund der Vertragsklauseln ungültig wurde. Nun hieß es handeln. Die Konzertierungsplattform der Krankenkassen arbeitete mit dem LIKIV (Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung = INAMI) einen Vorschlag aus, der zumindest eine Alternative zu der Anwendung der schwerfälligen europäischen Gesetzgebung bieten sollte, damit Patienten auch weiterhin so einfach wie möglich Zugang zu Gesundheitsleistungen im Nachbarland in deutscher Sprache in Anspruch nehmen konnten. Dieser Vorschlag mündete in die am 1. Juli 2017 eingesetzte „Ostbelgien-Regelung“.

Gewiss stellt die neue Regelung nicht für alle Patienten die beste Lösung dar. Für viele Menschen in Ostbelgien ist der Zugang zu Gesundheitsleistungen in deutscher Sprache wichtig, um als mündige Patienten die therapeutischen Empfehlungen der Ärzte verstehen zu können und die richtigen Entscheidungen für sich und ihre Gesundheit treffen zu können.

Mit der Ausarbeitung der Ostbelgien-Regelung ist für die CKK das Kapitel des Zugangs zu Gesundheitsleistungen in deutscher Sprache nicht beendet. Ganz im Gegenteil erfahren wir tagtäglich, wo in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung Verbesserungsbedarf besteht. Und diese Bedürfnisse verteidigt die Christliche Krankenkasse sowohl bei den Entscheidungsträgern und Gesundheitsakteuren in der Deutschsprachigen Gemeinschaft als auch auf föderaler und europäischer Ebene!

Ihre Präsidentin
Madeleine Grosch

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