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SERVICE

Sie sind arbeitsunfähig und möchten Ihre Arbeit nach und nach wieder aufnehmen? Wir empfehlen Ihnen, zuerst den Vertrauensarzt der CKK  zu kontaktieren, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Für Arbeitnehmer muss der Antrag vor der Wiederaufnahme der Arbeit eingereicht werden, auf die Gefahr hin, aufhören zu müssen, wenn der Vertrauensarzt seine Genehmigung verweigert.
Für Selbständige muss die Genehmigung vor jeder Wiederaufnahme schriftlich erfolgt sein.
In beiden Fällen besteht bei Nichtbeachtung die Gefahr, dass die erhaltenen Geldleistungen erstattet werden müssen, unabhängig von der Anzahl der seit der Wiederaufnahme geleisteten Arbeitsstunden. Hinzu kommt, dass Ihre Arbeitsunfähigkeit für ungültig erklärt wird.
Eine mündliche Besprechung mit dem Vertrauensarzt über eine mögliche Wiederaufnahme der Arbeit ist ohne Rechtskraft. Auch eine Empfehlung Ihres Hausarztes ist für den Vertrauensarzt nicht verpflichtend. Wir empfehlen Ihnen deshalb, vorsichtig zu sein und  alle Verwaltungsschritte bewusst zu machen. Stellen Sie sicher, dass Sie im Besitz aller notwendigen Dokumente sind. Dies betrifft alle bezahlten oder ehrenamtlichen Aktivitäten, einschließlich Weiterbildungen und politische Mandate. Wir bitten Sie, wachsam zu sein!

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

das Klima in unserer Gesellschaft wird rauer und kälter, der Einsatz der eigenen Ellbogen so gut wie unverzichtbar. Viele versuchen, herauszuholen, was zu holen ist. So gesehen ist es ganz schön düster um uns bestellt.

Während der weihnachtliche Lichterglanz an Häusern und in Vorgärten immer üppiger wird, wird es bei uns drinnen hinter den Fassaden zusehends düsterer. Proportional zum Anstieg unseres Stromverbrauchs scheint unsere Energie der Achtsamkeit und Freundlichkeit zu sinken. Doch es gibt eine Kraft, die den messbaren Stromverbrauch übersteigt und die in jedem von uns verborgen liegt. Es sind Ideen und Werke, die auch bei Lichte betrachtet Bestand haben, die sich nicht verstecken müssen. Es sind Wohltaten zugunsten anderer, sind Gesten und Zeichen, die anderen helfen und ihre Freude am Leben bestärken – ein freund-licher Gruß, ein Lächeln, ein Anruf, ein Brief, eine helfende Hand, ein gutes Wort – eine Begegnung, die den anderen freudiger weitergehen lässt. Sehr viel mehr ist es letztlich nicht.

Unsere Krankenkasse ist ursprünglich ein „Hilfsverein auf Gegenseitigkeit“. Das kann man sich sehr schwer in einer technisch hochkomplexen Welt mit abertausend Regeln und Bestimmungen vorstellen, bleibt aber im Grunde immer noch das Fundament unseres Handelns in einer Welt, die immer weniger mit dem Wort „Solidarität“ anfangen kann, in der die Kluft zwischen Reich und Arm immer größer wird.

Die Rückbesinnung auf die ursprünglichen Werte unserer Krankenkasse, wie Menschenwürde, gegenseitige Achtung, Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit, ja auch Freiheit und Gleichheit wird uns in dieser Zeit wohltun und wäre auch mein Wunsch für uns alle zum Jahresende und zum neuen Jahr.

Ihre Präsidentin
Madeleine Grosch

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