ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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GESUNDHEIT

lnfoabend mit Naomi Prinsenberg

  • Donnerstag, 17. Oktober, 19.30 Uhr
  • im ZAWM, Vervierser Straße 73, 4700 Eupen
  • 5 Euro Teilnahmegebühr

Anmeldung erwünscht unter gesundheitsinfo-ckk@mc.be

Wie können Sie lhre Emotionen positiv einsetzen? Wie können Sie mit den
Emotionen anderer Menschen umgehen, ohne die eigenen Gefühle zu unterdrücken?
Und welche Folgen kann es haben, wenn Sie lhre Emotionen gar
nicht erst zulassen?

Durch Anerkennung und Akzeptanz lhrer eigenen Emotionen erfahren Sie,
wer Sie sind und was Sie brauchen. Es wird lhnen leichter fallen, mit anderen
Menschen in Kontakt zu treten und bewusst im Leben zu stehen. Dies ist die
fundierte Grundlage für die Bewältigung von Verlust, Enttäuschung und Rückschlägen
-aber auch die ideale Basis für das Empfinden und die lntensivierung
von Freude oder Entspannung.

Dieser lnformationsabend ist ideal für Teilnehmer, die an lhrer Selbsterkenntnis
und lhrem persönlichen Wachstum arbeiten möchten und somit Stressbeschwerden
und Burnout-Symptomen vorbeugen können.
Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Vortrag, der durch interaktive
Elemente, Tipps und Beispiele aufgelockert wird. Für Menschen von 18 bis 88
Jahre.

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Edito

Liebe Leserinnen und Leser,

das Coronavirus hält unser Land, Europa, die Welt in Atem. Wir sind mit Einschränkungen und Entbehrungen konfrontiert, wie sie unsere moderne Gesellschaft bislang nicht kannte. Die Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus wurden getroffen, um eine Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden. Diese Entscheidungen fielen zum besonderen Schutz von Risikogruppen, also der schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft, und somit vollkommen zu Recht. Wir sollten diese Zeit nutzen, um darüber nachzudenken, wie wir unser Gesundheitssystem künftig besser aufstellen können.

Denn mehr denn je wird uns vor Augen geführt, wie sehr wir auf das Gesundheitswesen und seine Akteure angewiesen sind. Gemeinsam haben sich Ärzte, Pflegepersonal und Krankenkassen in der Vergangenheit für eine höhere Anerkennung unseres Sektors eingesetzt – und wurden kaum gehört. Wir alle verstehen jetzt mehr denn je, dass ein Großteil der aktuell unentbehrlichen Dienstleister aus eben jenen Sektoren kommen, die unterbezahlt und unterbewertet zugleich sind. Das muss sich ändern: Wer sich bis zur Erschöpfung für das Gemeinwohl einsetzt, darf nicht nur moralische, sondern muss auch finanzielle Anerkennung erfahren!

Aber die Coronakrise legt noch ein weiteres Defizit offen: sozialschwache und/oder isolierte Menschen sind besonders stark betroffen – ihre Lage könnte sich aufgrund von Verwahrlosung oder des eingeschränkten Zugangs zu wichtigen Diensten noch weiter verschlechtern. Personen mit eingeschränkter Mobilität oder einer körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigung sind stark vom Engagement ihrer Mitmenschen abhängig. Und auch all jene, die auf unbestimmte Zeit in Kurzarbeit geschickt wurden, sehen einer nun ungewissen Zukunft entgegen.

In den Augen der CKK ist es daher von Bedeutung, dass das Prinzip der Solidarität nicht nur während der derzeitigen Krise, sondern auch künftig im Rahmen der Gesundheits- und Präventionspolitik Anwendung findet. Unser Gesundheits-wesen sollte daher zu allererst in die Dienste der Menschen gestellt werden. Diese Krise könnte eine Chance darstellen, verkrustete Strukturen aufzubrechen, eingetretene Pfade zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Die Refinanzierung der Sozialen Sicherheit, die Modernisierung des Krankenhausnetzwerkes und die Einsetzung einer ambitionierten Strategie für das Gesundheitswesen sollten unsere Schlussfolgerungen sein. Unser System muss sozial, nachhaltig und steuerlich gerecht aufgestellt werden.

Seien Sie versichert: Sie können sich sowohl in der aktuellen Situation als auch künftig auf die CKK als Ihren starken Gesundheitspartner verlassen. Wir bleiben an Ihrer Seite. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

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