ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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GESUNDHEIT

lnfoabend mit Naomi Prinsenberg

  • Donnerstag, 17. Oktober, 19.30 Uhr
  • im ZAWM, Vervierser Straße 73, 4700 Eupen
  • 5 Euro Teilnahmegebühr

Anmeldung erwünscht unter gesundheitsinfo-ckk@mc.be

Wie können Sie lhre Emotionen positiv einsetzen? Wie können Sie mit den
Emotionen anderer Menschen umgehen, ohne die eigenen Gefühle zu unterdrücken?
Und welche Folgen kann es haben, wenn Sie lhre Emotionen gar
nicht erst zulassen?

Durch Anerkennung und Akzeptanz lhrer eigenen Emotionen erfahren Sie,
wer Sie sind und was Sie brauchen. Es wird lhnen leichter fallen, mit anderen
Menschen in Kontakt zu treten und bewusst im Leben zu stehen. Dies ist die
fundierte Grundlage für die Bewältigung von Verlust, Enttäuschung und Rückschlägen
-aber auch die ideale Basis für das Empfinden und die lntensivierung
von Freude oder Entspannung.

Dieser lnformationsabend ist ideal für Teilnehmer, die an lhrer Selbsterkenntnis
und lhrem persönlichen Wachstum arbeiten möchten und somit Stressbeschwerden
und Burnout-Symptomen vorbeugen können.
Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Vortrag, der durch interaktive
Elemente, Tipps und Beispiele aufgelockert wird. Für Menschen von 18 bis 88
Jahre.

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Frage der Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Arzneimitteln hat in letzter Zeit viel Raum in der Medienlandschaft eingenommen. Ob es um die Behandlung schwerer, seltener, chronischer oder akuter Krankheiten geht: wir wissen, dass nichts bestimmte Arzneimittel ersetzen kann. Doch wir wissen auch, dass sie das Gemeinwesen finanziell stark belasten. Die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Arzneimitteln werden in den kommenden Jahren eine große Herausforderung darstellen, für die die Christliche Krankenkasse sich mehr denn je einsetzen wird.

Doch wir sind der Ansicht, dass die Gesundheit unserer Gesellschaft auch durch eine andere, nicht patentierte Behandlung geschützt werden kann. Sie ist für jedermann frei verwendbar und hat nur positive Nebenwirkungen: das Zusammenleben. Zahlreiche Studien zeigen, dass die soziale Isolation und mangelnde Integration einen Zustand hervorrufen, der im Allgemeinen mit einer schlechteren körperlichen oder geistigen Verfassung in Verbindung steht. Andere wissenschaftliche Arbeiten kommen übereinstimmend zu dem Schluss, dass eine Freiwilligentätigkeit zum seelischen und körperlichen Wohlbefinden der Person beiträgt, die sie ausübt.

Was wäre, wenn wir uns überlegen würden, allem was zum Zusammenleben beiträgt, mehr Aufmerksamkeit zu schenken als bisher? Öffentliche Investitionen in die Förderung entsprechender Projekte können das Vorhaben nicht alleine schultern – denn die Unterstützung des Zusammenlebens ist nicht nur eine Frage der Finanzierung, sondern auch eine Frage der Kultur, der Bildung und des Wohlwollens.

Verbände, Strukturen, Schulen und Universitäten müssen sich an der Entwicklung von Verhaltensweisen beteiligen, die das Zusammenleben fördern. Die Medien, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Politiker müssen mit gutem Beispiel vorangehen. Aber auch ein jeder von uns trägt Verantwortung: Sie und ich! Können wir erwarten, dass jeder von uns seine Fähigkeit, Bindungen zu anderen Menschen einzugehen, an der Organisation unserer Welt teilzunehmen, sei es auf kleiner oder großer Ebene, wieder in den Mittelpunkt seiner Bemühungen stellt? In einer Zeit, da unser Land gemeinschaftliche Turbulenzen durchlebt, in der die Gesellschaft mobilisiert werden muss, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, besteht die dringende Notwendigkeit, den Weg wieder einzuschlagen, der zu Verhaltensweisen ermutigt, die Begegnung, eine gesunde, durchsetzungsstarke und fürsorgliche Beziehung fördern. Die Teilhabe ist Teil der Lösung! Wohlbefinden und Gesundheit sind das Ergebnis.

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

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