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GESUNDHEIT

Wir empfehlen den ersten Zahnarztbesuch bereits sogleich nach dem Durchbruch des ersten Zahnes, spätestens am zweiten Geburtstag.

So gewöhnt sich Ihr Kind langsam an den Zahnarzt
Und andererseits wird der Zahnarzt den neuen kleinen Patienten, den er vielleicht bis ins Erwachsenenalter begleiten wird, und vielleicht auch dessen Familie kennenlernen. Es ist auch eine Gelegenheit für den Zahnarzt (und / oder seiner Praxishilfe), dem Kind Ratschläge für ein wirksames Zähneputzen zu geben. Nehmen Sie Ihr Kind besser nicht mit zu Ihrem eigenen Termin; schon gar nicht, wenn eine Behandlung ansteht. Am besten ist ein ausschließlich für Ihr Kind reservierter Zahnarzt-Termin.

 

Wie läuft der erste Zahnarztbesuch ab ?
Achten Sie bei der allerersten Terminvereinbarung auf eine für Sie und für Ihr Kind angenehme Uhrzeit: wählen Sie einen Tageszeitpunkt, an dem Ihr Kind weder müde noch hungrig ist. Versuchen Sie auch, einen Zeitpunkt zu finden, wo der Warteraum nicht überfüllt ist und Ihnen und dem Kind keinen zusätzlichen Stress macht.

Beim ersten Zahnarztbesuch findet normalerweise eine erste Kontrolle im Mund des Kindes und eine kurze Besprechung mit dem begleitenden Elternteil statt, damit sich der Zahnarzt ein umfassendes Bild vom Gesundheitszustand der Zähne machen kann.

Die Untersuchung erfolgt zunächst mit einem Spiegel. Wenn das Kind noch sehr klein ist, sitzt es nicht direkt auf dem Untersuchungsstuhl, sondern nimmt auf dem Schoß des Elternteiles Platz. Der Zahnarzt untersucht den gesamten Mundbereich des Kindes, wobei er die Position der ersten bereits herausstehenden Zähne kontrolliert. So kann er einen Kariesbefall frühzeitig entdecken und gegebenenfalls einen Behandlungstermin festlegen.
Wenn Sie einen Kariesbefall an einem Zahn Ihres Kindes bemerken oder Fragen zum Durchbruch der ersten Milchzähne haben, sollten Sie den Zahnarzt vor der Vollendung des zweiten Lebensjahres konsultieren.
Es ist sehr wichtig, einen Milchzahn zu behandeln (auch wenn er irgendwann einmal ausfällt, um Platz für einen definitiven Zahn zu machen). Sonst können nämlich später Probleme auftauchen und entsprechende Behandlungen vonnöten machen.

Zahnarztbesuche und Vorsorgeuntersuchungen werden bis zum vollendeten 18. Lebensjahr voll erstattet, unter der Voraussetzung, dass der Zahnarzt vertraglich gebunden ist oder die vertraglichen Honorare anwendet.

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

das Klima in unserer Gesellschaft wird rauer und kälter, der Einsatz der eigenen Ellbogen so gut wie unverzichtbar. Viele versuchen, herauszuholen, was zu holen ist. So gesehen ist es ganz schön düster um uns bestellt.

Während der weihnachtliche Lichterglanz an Häusern und in Vorgärten immer üppiger wird, wird es bei uns drinnen hinter den Fassaden zusehends düsterer. Proportional zum Anstieg unseres Stromverbrauchs scheint unsere Energie der Achtsamkeit und Freundlichkeit zu sinken. Doch es gibt eine Kraft, die den messbaren Stromverbrauch übersteigt und die in jedem von uns verborgen liegt. Es sind Ideen und Werke, die auch bei Lichte betrachtet Bestand haben, die sich nicht verstecken müssen. Es sind Wohltaten zugunsten anderer, sind Gesten und Zeichen, die anderen helfen und ihre Freude am Leben bestärken – ein freund-licher Gruß, ein Lächeln, ein Anruf, ein Brief, eine helfende Hand, ein gutes Wort – eine Begegnung, die den anderen freudiger weitergehen lässt. Sehr viel mehr ist es letztlich nicht.

Unsere Krankenkasse ist ursprünglich ein „Hilfsverein auf Gegenseitigkeit“. Das kann man sich sehr schwer in einer technisch hochkomplexen Welt mit abertausend Regeln und Bestimmungen vorstellen, bleibt aber im Grunde immer noch das Fundament unseres Handelns in einer Welt, die immer weniger mit dem Wort „Solidarität“ anfangen kann, in der die Kluft zwischen Reich und Arm immer größer wird.

Die Rückbesinnung auf die ursprünglichen Werte unserer Krankenkasse, wie Menschenwürde, gegenseitige Achtung, Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit, ja auch Freiheit und Gleichheit wird uns in dieser Zeit wohltun und wäre auch mein Wunsch für uns alle zum Jahresende und zum neuen Jahr.

Ihre Präsidentin
Madeleine Grosch

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