ONLINE-MAGAZIN DER CHRISTLICHEN KRANKENKASSE VERVIERS-EUPEN
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EDITO

Die Christliche Krankenkasse stellt einen Ergotherapeuten (m/w) für die Region Eupen-Verviers ein.  (Beratung über technische Hilfsmittel und Wohnungsanpassung)

Ihre Aufgaben:

• Bedürfnisanalyse und Angebot von Hilfsmitteln und Möglichkeiten der Wohnungsanpassung;
• Bewertung, Zufriedenheitsmessung;
• Beratung von ärztlichen und nichtärztlichen Gesundheitsfachleuten über technische Hilfsmittel;
• Redaktion von Merkblättern und Informationen zur Problemlösung bei Bedürftigkeit;
• Hausbesuche

Profil:

• Bachelor-Diplom in Ergotherapie;
• Erfahrung auf dem Gebiet der technischen Hilfen von Vorteil;
• Interesse an technischen Entwicklungen in diesem Bereich;
• ausgezeichnete Informations-, Redaktions- und Analysefähigkeiten;
• Eigeninitiative und selbstständiges Arbeiten;
• vertraut im Umgang mit den Informations- und Kommunikationstechniken;
• guter Umgang mit alten und behinderten Menschen;
• flexible Arbeitszeiten sind für Sie kein Problem und Sie verfügen über ein eigenes Fahrzeug;
• Deutsch und Französisch in Wort und Schrift;
• die Bedingungen für eine Einstellung als befristete(r) Vertragsangestellte(r) (BVA) erfüllen;

Wir bieten:

• einen Halbtags-Ersatzvertrag (Mutterschaftsurlaub);
• ein dynamisches und offenes Arbeitsumfeld, einen großen Freiraum für Kontakte und Eigeninitiative.

Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie uns Ihre Bewerbung in französischer und deutscher Sprache mit ausführlichem Lebenslauf bis spätestens 24. Juni 2019 an jessica.recchia@mc.be

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Die Frage der Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von Arzneimitteln hat in letzter Zeit viel Raum in der Medienlandschaft eingenommen. Ob es um die Behandlung schwerer, seltener, chronischer oder akuter Krankheiten geht: wir wissen, dass nichts bestimmte Arzneimittel ersetzen kann. Doch wir wissen auch, dass sie das Gemeinwesen finanziell stark belasten. Die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Arzneimitteln werden in den kommenden Jahren eine große Herausforderung darstellen, für die die Christliche Krankenkasse sich mehr denn je einsetzen wird.

Doch wir sind der Ansicht, dass die Gesundheit unserer Gesellschaft auch durch eine andere, nicht patentierte Behandlung geschützt werden kann. Sie ist für jedermann frei verwendbar und hat nur positive Nebenwirkungen: das Zusammenleben. Zahlreiche Studien zeigen, dass die soziale Isolation und mangelnde Integration einen Zustand hervorrufen, der im Allgemeinen mit einer schlechteren körperlichen oder geistigen Verfassung in Verbindung steht. Andere wissenschaftliche Arbeiten kommen übereinstimmend zu dem Schluss, dass eine Freiwilligentätigkeit zum seelischen und körperlichen Wohlbefinden der Person beiträgt, die sie ausübt.

Was wäre, wenn wir uns überlegen würden, allem was zum Zusammenleben beiträgt, mehr Aufmerksamkeit zu schenken als bisher? Öffentliche Investitionen in die Förderung entsprechender Projekte können das Vorhaben nicht alleine schultern – denn die Unterstützung des Zusammenlebens ist nicht nur eine Frage der Finanzierung, sondern auch eine Frage der Kultur, der Bildung und des Wohlwollens.

Verbände, Strukturen, Schulen und Universitäten müssen sich an der Entwicklung von Verhaltensweisen beteiligen, die das Zusammenleben fördern. Die Medien, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Politiker müssen mit gutem Beispiel vorangehen. Aber auch ein jeder von uns trägt Verantwortung: Sie und ich! Können wir erwarten, dass jeder von uns seine Fähigkeit, Bindungen zu anderen Menschen einzugehen, an der Organisation unserer Welt teilzunehmen, sei es auf kleiner oder großer Ebene, wieder in den Mittelpunkt seiner Bemühungen stellt? In einer Zeit, da unser Land gemeinschaftliche Turbulenzen durchlebt, in der die Gesellschaft mobilisiert werden muss, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen, besteht die dringende Notwendigkeit, den Weg wieder einzuschlagen, der zu Verhaltensweisen ermutigt, die Begegnung, eine gesunde, durchsetzungsstarke und fürsorgliche Beziehung fördern. Die Teilhabe ist Teil der Lösung! Wohlbefinden und Gesundheit sind das Ergebnis.

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

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