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GESUNDHEIT

Mit dem Frühlingserwachen tauchen auch gewisse eher lästige Wesen aus der Insektenwelt wieder auf. Zu ihnen gehören die Zecken! Sie sind nicht nur im Sommer aktiv: schon wenn die Temperaturen draußen über 8°C liegen, werden die kleinen Blutsauger aktiv. Zecken sind in Belgien weitverbreitet und können mehrere Krankheitserreger übertragen, wie Borreliose oder Zeckenzephalitis (FSME).

Das Portal „TiquesNet.be“ gibt einen Überblick über Zeckenbisse in Belgien. Dadurch ist es möglich, in Belgien Risikogebiete zu identifizieren, um gezielt Vorbeugungsmaßnahmen durchzuführen.

Je mehr Auflistungen es gibt, desto besser ist die Darstellung der tatsächlichen Situation. Wenn Sie einen Zeckenstich mitteilen möchten, besuchen Sie einfach die Website und beantworten Sie ein paar kurze Fragen. Dies geschieht völlig anonym und dauert weniger als zwei Minuten. Außerdem ist eine Teilnahme an einer dauerhaften Überwachung möglich. Jeden Monat wird dann eine E-Mail verschickt, die Sie daran erinnert, Bisse oder das Auftreten eines Migranten-Erythems aufzuzeichnen. Eine regelmäßige Teilnahme ist daher wichtig, um eine korrekte Analyse der Ergebnisse zu gewährleisten.

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Edito

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Der Wahlmarathon ist Geschichte. In selbige wird der Urnengang 2019 in der Deutschsprachigen Gemeinschaft wohl kaum eingehen: Denn trotz Mandatsverschiebungen sowohl in der bisherigen Mehrheit (PFF -1) als auch in der Opposition (Vivant +1, Ecolo +1, CSP -1) wird die seit 2004 aus ProDG, PFF und SP bestehende Mehrheit ihre Arbeit mit 13 von 25 Sitzen fortführen. Wir hoffen, dass die im Rahmen unseres Memorandums formulierte Forderung nach einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Politik und Krankenkassen Gehör findet und wir als maßgeblicher Akteur künftig wieder stärker in die Entwicklung des Gesundheitssektors eingebunden werden.

Dass die Vertretung der Interessen unserer Mitglieder eine der Stärken der CKK ist, wird von der Unterstützung, die die Bevölkerung gegenüber den von Autonomieverlust betroffenen Personen und den pflegenden Angehörigen entgegenbringt, untermauert: Zwischen dem 29. April und dem 17. Mai unterzeichneten mehr als 35 000 französisch- und deutschsprachige Belgier – darunter über 1 200 aus Ostbelgien – die Petition „Mehr Rechte für pflegende Angehörige“. Die Unterschriften wurden am 21. Mai an die föderale Gesundheitsministerin Maggie De Block überreicht – inklusive unserer Forderungen nach unter anderem ausreichenden Ersatzeinkommen, Sozialtarifen und Zeitkrediten.

Die CKK fordert nicht nur, sondern bietet auch Unterstützung, wie Sie dieser Ausgabe des Miteinander entnehmen können: Im Interview stellen wir die neu geschaffene Funktion des Autonomie-Beraters vor, die von nun an die zentrale Anlaufstelle für von Autonomieverlust betroffene Personen und pflegende Angehörige darstellt. Anschließend gehen wir auf das umfangreiche Angebot an maßgeschneiderten Dienstleistungen, das die CKK der Zielgruppe bietet, ein. Sie sehen: wie auch immer sich der Bedarf im Gesundheitsbereich entwickelt, die CKK ist und bleibt an Ihrer Seite.

Christian Maréchal
Direktionsmitglied der CKK

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