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GESUNDHEIT

Mit dem Frühlingserwachen tauchen auch gewisse eher lästige Wesen aus der Insektenwelt wieder auf. Zu ihnen gehören die Zecken! Sie sind nicht nur im Sommer aktiv: schon wenn die Temperaturen draußen über 8°C liegen, werden die kleinen Blutsauger aktiv. Zecken sind in Belgien weitverbreitet und können mehrere Krankheitserreger übertragen, wie Borreliose oder Zeckenzephalitis (FSME).

Das Portal „TiquesNet.be“ gibt einen Überblick über Zeckenbisse in Belgien. Dadurch ist es möglich, in Belgien Risikogebiete zu identifizieren, um gezielt Vorbeugungsmaßnahmen durchzuführen.

Je mehr Auflistungen es gibt, desto besser ist die Darstellung der tatsächlichen Situation. Wenn Sie einen Zeckenstich mitteilen möchten, besuchen Sie einfach die Website und beantworten Sie ein paar kurze Fragen. Dies geschieht völlig anonym und dauert weniger als zwei Minuten. Außerdem ist eine Teilnahme an einer dauerhaften Überwachung möglich. Jeden Monat wird dann eine E-Mail verschickt, die Sie daran erinnert, Bisse oder das Auftreten eines Migranten-Erythems aufzuzeichnen. Eine regelmäßige Teilnahme ist daher wichtig, um eine korrekte Analyse der Ergebnisse zu gewährleisten.

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Edito

Liebe Leserinnen und Leser,

das Coronavirus hält unser Land, Europa, die Welt in Atem. Wir sind mit Einschränkungen und Entbehrungen konfrontiert, wie sie unsere moderne Gesellschaft bislang nicht kannte. Die Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus wurden getroffen, um eine Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden. Diese Entscheidungen fielen zum besonderen Schutz von Risikogruppen, also der schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft, und somit vollkommen zu Recht. Wir sollten diese Zeit nutzen, um darüber nachzudenken, wie wir unser Gesundheitssystem künftig besser aufstellen können.

Denn mehr denn je wird uns vor Augen geführt, wie sehr wir auf das Gesundheitswesen und seine Akteure angewiesen sind. Gemeinsam haben sich Ärzte, Pflegepersonal und Krankenkassen in der Vergangenheit für eine höhere Anerkennung unseres Sektors eingesetzt – und wurden kaum gehört. Wir alle verstehen jetzt mehr denn je, dass ein Großteil der aktuell unentbehrlichen Dienstleister aus eben jenen Sektoren kommen, die unterbezahlt und unterbewertet zugleich sind. Das muss sich ändern: Wer sich bis zur Erschöpfung für das Gemeinwohl einsetzt, darf nicht nur moralische, sondern muss auch finanzielle Anerkennung erfahren!

Aber die Coronakrise legt noch ein weiteres Defizit offen: sozialschwache und/oder isolierte Menschen sind besonders stark betroffen – ihre Lage könnte sich aufgrund von Verwahrlosung oder des eingeschränkten Zugangs zu wichtigen Diensten noch weiter verschlechtern. Personen mit eingeschränkter Mobilität oder einer körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigung sind stark vom Engagement ihrer Mitmenschen abhängig. Und auch all jene, die auf unbestimmte Zeit in Kurzarbeit geschickt wurden, sehen einer nun ungewissen Zukunft entgegen.

In den Augen der CKK ist es daher von Bedeutung, dass das Prinzip der Solidarität nicht nur während der derzeitigen Krise, sondern auch künftig im Rahmen der Gesundheits- und Präventionspolitik Anwendung findet. Unser Gesundheits-wesen sollte daher zu allererst in die Dienste der Menschen gestellt werden. Diese Krise könnte eine Chance darstellen, verkrustete Strukturen aufzubrechen, eingetretene Pfade zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Die Refinanzierung der Sozialen Sicherheit, die Modernisierung des Krankenhausnetzwerkes und die Einsetzung einer ambitionierten Strategie für das Gesundheitswesen sollten unsere Schlussfolgerungen sein. Unser System muss sozial, nachhaltig und steuerlich gerecht aufgestellt werden.

Seien Sie versichert: Sie können sich sowohl in der aktuellen Situation als auch künftig auf die CKK als Ihren starken Gesundheitspartner verlassen. Wir bleiben an Ihrer Seite. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Madeleine Grosch
Verwaltungsratspräsidentin

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